Die Feierlichkeiten in Southampton waren ausgedehnt. Erst „I am from Austria“ mit den knapp 1000 Fans. Dann die Party in der Kabine, wo laut 2:0-Torschützin Katharina Naschenweng „nach einem Sieg immer sofort gute Stimmung da ist. Da wurde gesungen und ordentlich getanzt.“
Die „Krone“ berichtet aus England:
Dazu crashten die ÖFB-Frauen nach dem 2:0 über die Nordirinnen auch noch die Pressekonferenz, sangen Kapitänin Viki Schnaderbeck, Manuela Zinsberger und Co. „The Business“ von DJ-Ikone Tiësto, schwang die eigentlich am Podium sitzende „Spielerin des Spiels“ Babsi Dunst im Alaba-Stil einen Sessel durch die Luft. Gibt’s nach dem Sommermärchen in Holland also auch wieder einen EM-Song? „Da haben wir noch gar nicht geredet“, schmunzelte Abwehrchefin Carina Wenninger, „wir sind da total offen.“
Auf Erfolgs- und Partykurs
Klar ist jedenfalls: Rot-Weiß-Rot, wieder mit Disco-Musikbox dabei, ist jetzt auch bei diesem Turnier auf Erfolgs- und Partykurs. „Wir wollen die Siege im wahrsten Sinne des Wortes feiern“, betont Schnaderbeck. „Diese Momente wollen wir genießen, davon werden wir noch in Jahren erzählen. Das Wichtigste ist aber der Erfolg.“
Gegner im Bus verfolgt
Der erste dieser EM ermöglichte das im Vorfeld angestrebte Gruppenfinale Freitag gegen Norwegen. Die 0:8-Klatsche der Skandinavierinnen habe man auf der Rückreise ins Basecamp Pennyhill Park im Bus verfolgt. „Da ist es nochmals lauter geworden. Wir haben uns mit den Engländerinnen mitgefreut, weil’s für uns wichtig war, dass sie gewinnen“, erzählt Rekordspielerin Sarah Puntigam, die mit der weniger guten zweiten Halbzeit des Teams durchaus leben konnte. „Ich spiele lieber zweite Hälfte schlecht und gewinne, als 90 Minuten gut und stehe vielleicht mit nur einem oder gar keinem Punkt da.“






Der Blick geht nun bereits in Richtung Freitag und besagten Showdown gegen Norwegen. Die Überzeugung ist groß, es nach der EM-Premiere 2017 wieder ins Viertelfinale schaffen zu können. Einen Fehler will man aber nicht machen: „Man darf sich von diesem 0:8 nicht täuschen lassen“, betonte Wenninger. „Norwegen hat eine der besten Offensiv-Abteilungen Europas. Wir müssen uns steigern.“








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