Ein illegales Feuerwerk kostete dem jungen Mann im Bezirk Baden in der Silvesternacht das Leben. Seine drei Freunde stehen nun wegen fahrlässiger Tötung und schwerer Körperverletzung vor Gericht.
„Das war der größte Blödsinn, denn wir je gemacht haben“, sehen die drei Angeklagten im Landesgericht Wiener Neustadt (NÖ) ein. Durch diesen „Blödsinn“ verlor ihr 23-jähriger Freund sein Leben!
Um das neue Jahr zu feiern, besorgten sich die jungen Männer Feuerwerkskörper in Tschechien - eine Kugelbombe, die sie illegal über die Grenze brachten.
Opfer zündete Kugelbombe selbst
Um Mitternacht ging dann alles schief. Der Feuerwerkskörper explodierte noch während des Anzündens. Das Feuerzeug hielt der 23-Jährige, der sofort starb. Auch zwei der drei Angeklagte, die sich nun wegen fahrlässiger Tötung verantworten müssen, wurden verletzt. „Ich vermisse ihn jeden Tag“, sagt ein junger Mann traurig. Als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hätten sie es aber besser wissen müssen, wirft ihnen der Staatsanwalt vor.
Nur erlaubt mit Pyrotechnikausweis
Die Kugelbombe war nämlich ein Feuerwerkskörper der Kategorie F4 und darf eigentlich nur mit einem Pyrotechnikausweis gezündet werden. Das Urteil: 12, 10 und 8 Monate bedingt.














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