Ein Jahr nach dem bitteren EM-Aus gegen Italien: Weder der Geist von Wembley noch der „Hunger“ konnten vom ÖFB-Team mitgenommen werden. Die Erwartungen trafen nicht ein.
„Wir müssen diesen Geist von Wembley mitnehmen“ (der damalige ÖFB-Präsident Leo Windtner). „Das macht uns mehr Hunger“ (der damalige Teamchef Franco Foda). „Die Spieler haben sich die Latte sehr hoch gelegt, jetzt gilt es, auf diesem Weg zu bestehen“ (Sportdirektor Peter Schöttel).
Die Aussagen der ÖFB-Verantwortlichen in den Tagen nach dem Achtelfinal-Aus gegen Italien - eingetroffen sind sie nicht, die Erwartungen, Hoffnungen der Bosse, in der Qualifikation für die WM 2022 in Katar scheiterte man nämlich krachend: nur Vierter in der Quali-Gruppe, dann chancenlos im Play-off in Wales. Einen großen Umbruch innerhalb der Mannschaft gab es nicht, von der Italien-Startelf sind nur Bachmann, Dragovic und Hinteregger nicht mehr dabei - wo stehen wir also ein Jahr danach, war es ein verlorenes Jahr?
Mehr Niederlagen
Die nackte Zahlenbilanz:
Der „Geist“ und der „Hunger“ konnten nicht mitgenommen werden, sollen jetzt, das schwören alle, aber wieder da sein.
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