Ein steirischer Meister-Held! Handball-Goalie Thomas Eichberger hatte beim 28:26-Meisterstück der Kremser im HLA-Finale gegen Hard seinen großen Auftritt. Der ehemalige HSG-Graz-Torhüter hatte erst kurz vor der Pausensirene ein wichtiges Tor selbst erzielt, im Finish wehrte er dann den vielleicht entscheidenden Siebenmeter ab! Die „Krone“ plauderte mit dem Keeper nach seinem bisher wohl größten Karriere-Moment.
Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Krems führte im zweiten HLA-Finale 27:26. 20 Sekunden vor Ende Siebenmeter für Hard mit Chance auf Verlängerung. „Ich hab zu mir gesagt: Den halte ich jetzt“, pushte sich Thomas Eichberger. Mit Erfolg. Die Parade gegen Schmid war die wichtigste in der Saison für den steirischen Tormann, erst zu Jahresbeginn aus Eisenach (D) nach Krems gewechselt.
„Ich hab alles richtig gemacht mit dem Transfer“, atmete „Eichi“ durch, nachdem das Abenteuer beim deutschen Zweitligisten vollauf missglückt war.
„Von Beginn an hab ich das Vertrauen bei Krems gespürt!“ So zog sich der Grazer, bei der Heim-EM 2020 wie der Phönix aus der Asche aufgestiegen, aus dem Tief heraus, darf sich erstmals als Meister feiern lassen.
Das hochdramatische Endspiel, knapp vor Schluss mit dem 28:26 entschieden, verfolgte Teamchef Ales Pajovic live mit. Langsam müsste Eichberger wieder zum Thema werden.
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