01.05.2022 07:49 |

NATO-Modelle

Die Ukraine stellt nun auf westliche Waffen um

Das ukrainische Militär will so schnell wie möglich von russischen auf westlichen Waffen umsatteln. Hierfür stimmt man sich eng mit dem US-Militär ab, hieß es nach einem Telefonat zwischen dem ukrainischen Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj und US-Generalstabschef Mark Milley in der Nacht auf Sonntag. Demnach wurde dabei auch die schwierige Lage im Osten der Ukraine erörtert.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Saluschnyj betonte, dass die ukrainische Armee von sowjetischer Ausrüstung auf NATO-Modelle umsteigen müsse. „Und je früher wir diesen Prozess beginnen, desto eher werden wir ihn abschließen.“ US-Präsident Joe Biden hatte zuvor angekündigt, er wolle weitere 33 Milliarden US-Dollar für Kiew beantragen. Davon ist ein großer Teil für Militärhilfen vorgesehen. Insgesamt sagten die Vereinigten Staaten der Ukraine seit Kriegsbeginn Ende Februar allein Waffen und Munition im Wert von mehr als 3,7 Milliarden US-Dollar (rund 3,5 Milliarden Euro) zu oder lieferten auch schon.

Der britische Premierminister Boris Johnson bekräftigte nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dass das Vereinigte Königreich weiterhin militärische und humanitäre Hilfe leisten werde, um den Ukrainern die Ausrüstung zu geben, die sie zur Selbstverteidigung benötigen. Er setzte sich dafür ein, die Ukraine zu stärken und dafür zu sorgen, dass der russische Präsident Wladimir Putin scheitert, so Johnson.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).