26.03.2022 13:00 |

Prozess in Innsbruck

37-Jähriger erschlich 30.000 Euro Mindestsicherung

Ein 37-Jähriger bezog monatlich knapp 3000 Euro Mindestsicherung, obwohl er eine Werkstatt leitete. Vor Gericht erschienen er und seine mitangeklagte Frau mit schreiendem Baby.

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Mehrere Tausend Euro muss der Angeklagte pro Monat eingenommen haben. Zumindest konnte er sich die Miete für die Werkstatt leisten: 2750 Euro.

Dass er bezüglich seiner Meldepflicht alles richtig und die Behörde bei der Auszahlung einen Fehler gemacht hätte, will er Richterin Helga Moser weismachen.

Klappt nicht: Sie verurteilt ihn und seine Frau, die, obwohl sie Analphabetin ist, offiziell die Werkstatt leitete, zu je 960 Euro – bei der Frau zur Hälfte bedingt. 30.000 Euro muss er zurückzahlen.

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