Mit deutlichen Worten hat Deutschlands Skispringer Karl Geiger auf die jüngsten Betrugsvorwürfe von norwegischen Medien gegen den ÖSV bei der Vierschanzentournee reagiert. „Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn man selbst betrogen hat und das dann anderen unterstellt. Das ist nicht unbedingt die beste menschliche Art. Das gehört sich einfach nicht“, betont Geiger genervt.
Norwegische Medien hatten zuvor an der Legalität der Bindung von ÖSV-Routinier Manuel Fettner gezweifelt, der Weltverband klärte in einem Statement auf. „Die Bindung ist seit etwa zehn Jahren in Nutzung und wurde genehmigt“, hieß es.
Neben Geiger hält auch Deutschlands Top-Athlet Philipp Raimund nichts von den Anschuldigungen. „Das sind die ganzen Mind Games, die während der Tournee gespielt werden. Ich persönlich denke, da ist nichts dahinter. Ich persönlich habe das schon abgehakt – ich will jetzt nicht sagen im Klo runtergespült, aber abgehakt“, so Raimund.
ÖSV begrüßt härtere Linie
Fast genau zehn Monate nach dem norwegischen Skandal um manipulierte Anzüge bei der Heim-WM gibt es im Skisprung-Zirkus wieder ein von Medien aufgebauschtes Material-Drama. Die FIS fährt seit dem Skandal von Trondheim, als das norwegische Team seine Anzüge illegal modifiziert hatte, eine strengere Linie, die von österreichischer Seite begrüßt wird.
„Ich finde das gut. Es sind viele Kontrollen, es wird genauer hingeschaut. Das hat sich jede Nation gewünscht“, sagte ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.