Vierbeiner „Fezco“

Hund weggegeben: Besitzer hielt ihn für schwul

Als „Fezco“ einen anderen Rüden bestieg, war sein Besitzer entsetzt: Er befürchtete, das Tier sei schwul, und „entsorgte“ ihn in einem Tierasyl. Nun fand der Hund neue Herrchen - ein homosexuelles Paar im US-Bundesstaat North Carolina adoptierte den Vierbeiner.

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Die Mitarbeiter des Tierheims waren wegen dieses homophoben Verhaltens des Tierhalters geschockt - zumal aus seiner Reaktion große Unkenntnis bezüglich Hundehaltung spricht. Wie viele Besitzer unkastrierter männlicher Hunde wissen, spricht aus dem sogenannten Aufreiten nicht etwa die Absicht, sich zu paaren, sondern es hat einen anderen Hintergrund: „Alle Hunde tun das“, so Tierarzt William Pressly. „Es ist eine Frage der Dominanz und des Spiels.“

Inzwischen fand „Fezco“ zwei neue Herrchen
Der Vorfall wurde auf Social Media und in Zeitungen und TV-Stationen erwähnt. So kam es kurz darauf bereits wieder zu einem Happy End: Steve Nichols und sein Partner John, mit dem er seit 30 Jahren zusammen ist, gaben „Fezco“ ein neues Zuhause. „Das war so ein blöder Grund, einen Hund zu verstoßen“, so Nichols.

 Kronen Zeitung
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