Es wird wieder aufgespielt! Zwei Flachgauer Heimatvereine bereiten sich gerade auf ein nahendes Heimattanz-Fest vor. Die „Krone“ war bei der geselligen Tanzprobe dabei.
Die Bleckwand, der Rinnkogel und der Sparber – was für andere Leute „nur“ Berge sind, ist für Michael Leitner das Bergpanorama, auf das er von seiner Heimat Abersee aus blickt. „Jeder, der unserem Heimatverein d’Aberseea beitritt, bekommt einen Steg mit Hirschbein für seine Tracht, auf dem dieses Bergpanorama eingeschnitzt ist“, erzählt Leitner, der die Trachtler-Musi bei den Aberseern unterstützt.
Für den 28-Jährigen ist der Verein mehr als nur ein Hobby. „Gerade proben wir für die nächste große Veranstaltung, den ,4. Hoamattonz’, am kommenden Samstag“, erzählt er.
Dann werden er und seine Vereinskollegen unter anderem den „Aberseer Schleuniger“ präsentieren – einen traditionellen Tanz, der sich sogar UNESCO Weltkulturerbe nennen darf. Wie lernt man den? „Du kommst zum Fest, wir spielen die richtige Musik, ein Aberseer fordert dich zum Mittanzen auf. Das lernst gleich vor Ort“, lacht Leitner. Wesentlich mehr Übung bedarf es bei einem Schuhplattler. „Da wird genau geschaut, wo man hinschlägt. Jeder Ort rund um den Wolfgangsee macht das anders.“
Welche weiteren Unterschiede es zwischen den Vereinen und Tänzen noch gibt, kann man am Samstag sehen. Dann gastieren in Abersee nämlich die Trachtler vom Heimatverein Fuschl. Ihr Verein wurde vor sieben Jahren neu gegründet, ist damit wesentlich jünger. Trotzdem stehen auch die Fuschler mindestens genauso hinter Ihren Traditionen wie die Aberseer.










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