Di, 25. September 2018

French Open

23.05.2011 20:00

Paszek und Mayr machen ÖTV-Debakel perfekt

Österreichs Damen-Tennis ist schon nach der ersten Runde nicht mehr bei den French Open vertreten. Nicht einmal ein Satzgewinn ist einer der drei Damen gelungen. Sybille Bammer (1:6, 5:7 gegen die Deutsche Mona Barthel) folgten am Montag in Paris Patricia Mayr-Achleitner und Tamira Paszek mit glatten Niederlagen gegen übermächtige Gegnerinnen nach. Mayr-Achleitner machte gegen Agnieszka Radwanska drei Games, Paszek gegen Peng Shuai fünf.

Das ÖTV-Trio war freilich nicht mit großen Erwartungen ins Turnier gegangen: Bammer kam nach zweimonatiger Pause auf die Tour zurück, Paszek und Mayr-Achleitner hatten zwei gesetzte Kontrahentinnen. Dennoch ist die Art und Weise, wie sich Österreichs Damen aus dem Turnier verabschiedet haben, ein Debakel.

Nach 76 Minuten war auch das zweite Duell mit der Chinesin für Paszek negativ ausgegangen - 3:6, 2:6 hieß es am Ende. Für die Dornbirnerin, die als Nummer 85 aktuell einzige Österreicherin in den Top 100 ist, war es im vierten Antreten bei den French Open die dritte Erstrunden-Niederlage. "Ich bin traurig, dass es am zweiten Tag des Turniers schon vorbei ist", sagte Paszek, die sich einen guten Beginn bis zum 3:3 attestierte. "Dann habe ich zwei Breakchancen nicht genützt und viel zu viele Eigenfehler gemacht. Ich war auch zu defensiv", sparte sie nicht mit Selbstkritik.

Paszek will in die Top Ten
Nach dem angekündigten Rücktritt von Bammer übernimmt Paszek die Nummer-eins-Rolle in Österreich wohl für längere Zeit, rein vom Ranking her hat sie diese schon länger inne. "Natürlich ist es schön, Nummer eins im Land zu sein, aber meine Ziele sind die Top Ten."

Bereits zuvor hatte sich Mayr-Achleitner auch in ihrem zweiten Erstrunden-Match bei den French Open (nach 2009) geschlagen geben müssen. Die 24-jährige Tirolerin war gegen die als Nummer zwölf gesetzte Radwanska beim 1:6, 2:6 chancenlos. "Radwanska ist eine schwierige Spielerin, gerade für mich. Ich habe das vor zwei Jahren bei den US Open schon gesehen. Heute war es aber weit besser als damals. Sie ist eine gute Spielerin, umsonst ist sie hier nicht als 12 gesetzt", konstatierte Mayr-Achleitner.

Djokovic und Federer weiter
Novak Djokovic und Roger Federer haben am Montag ihre ersten Hürden bei den French Open ohne Satzverlust gemeistert. Der als Nummer zwei gesetzte Serbe bezwang seinen niederländischen Herausforderer Thiemo de Bakker glatt nach 92 Minuten mit 6:2, 6:1, 6:3 und schraubte seine tolle Siegesserie damit auf 38:0-Siege in diesem Jahr bzw. 40 in Folge. Im Anschluss daran setzte sich Federer gegen den Spanier Feliciano Lopez 6:3, 6:4, 7:6 (3) durch.

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