Während Lahti-Bewerbe

Skisprung-Altmeister: Starke Anti-Kriegs-Botschaft

Wintersport
01.03.2022 11:50
Porträt von Clemens Linhart
Von Clemens Linhart

Der polnische Skispringer Kamil Stoch äußerte sich am Rande der Lahti-Bewerbe zum derzeitigen Ukraine-Krieg, der Causa-Prima zurzeit. Dabei unterstrich der 34-Jähirge eine ganz klare Message, hübschte damit sogar sein Arbeitsgerät auf.

„Die Message ist ganz einfach: Wir können nicht so tun, als wenn nichts passiert. Menschen leiden, Menschen sterben, verlieren ihre Familien und Häuser. Wir können uns nicht umdrehen und unsere Augen schließen,“ machte der dreifache Olympiasieger im Interview mit „Das Erste“ auf die Umstände in dessen Nachbarland aufmerksam.

„Deshalb will ich zeigen, das im Sport kein Platz für Gewalt und Krieg ist. Ich will für Werte stehen, wie gegenseitige Unterstützung, gegenseitigen Respekt. Man soll gegen sich selbst und seine eigenen Schwächen kämpfen. Natürlich auch gegen den (sportlichen, Anm.) Gegner, aber dann auf gute Art und Weise und indem man sein Bestes gibt“, so Stoch weiter. Das sei seine Message.

Zudem stand auf seinem Ski mit schwarzem Edding geschrieben: „Stop War! Better fight in Sport. #StayWithUkraine.“

Sportlich lief es für den Altmeister allerding weniger gut. Mit dem Team wurde es nur Platz sieben, in den Einzelspringen Rang Elf sowie 24.

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