Paradox?

Klimakrise: Vettel hat „in gewisser Weise Angst“

Formel 1
23.02.2022 14:40
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Vor dem Hintergrund der Klimakrise sorgt sich Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel um die Zukunft seiner Kinder. „Je mehr man über das Thema lernt und verstehen lernt, desto schlechter geht es einem“, sagte der viermalige Weltmeister in „1,5 Grad - der Klima-Podcast mit Luisa Neubauer“. „Es wird ja nicht besser, es wird immer schlimmer. Deswegen ist es umso notwendiger und dringlicher, dass wir unbedingt etwas tun müssen“, betonte der Aston-Martin-Pilot.

Vettel habe „in gewisser Weise auch Angst“, dass seine Kinder die Freiheiten und die Unbekümmertheit, die er gehabt habe, „später nicht mehr erleben können oder dürfen“. Der Deutsche will in seinem Sport, der beträchtliche CO2-Emissionen produziert, für ein Bewusstsein für das Thema schaffen. „Ich kann meine Position als Fahrer und meine Stimme nutzen, um auf gewisse Dinge hinzuweisen.“

Die Herangehensweise in der Formel 1 sei „aus sehr vielen politischen Gründen sehr träge und zäh, ähnlich wie im echten Leben sozusagen“. Vettel setzt sich unter anderem dafür ein, den Rennkalender mit den vielen Reisen besser zu gestalten und die emissionsreichen Militärparaden mit Flugzeugen abzuschaffen.

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