Schulversuch ging auf

Reit-Mekka Lambach: Im Galopp in die Zukunft

Ein Meilenstein für die Pferdewirtschaft in Lambach, wo ein Schulversuch mit Galopp in die Zukunft führte. Nun steigt mit der Stiftsreitschule der Praxisunterricht auch direkt vor Ort.

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Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – das geläufige Sprichwort ist im Agrarbildungszentrum Lambach bereits seit 1991 Programm. Damals als „Schulversuch“ mit 22 Teilnehmern gestartet, bietet man inzwischen neben der vierjährigen Fachschule für Pferdewirtschaft auch eine Ausbildungsform mit Matura an.

„Meine Güte! Das mit den Pferden hat doch keine Zukunft, das ist ja kein Beruf“, an diese Worte ihres Vaters – nachdem sie die damalige Ankündigung zum Ausbildungsstart der Pferdewirte gelesen hatte – erinnert sich Sabine Leitner, wie wenn es erst gestern gewesen wäre. Heute unterrichtet die studierte Pferdewissenschaftlerin und staatlich geprüfte Fahr- und Reitausbildnerin selbst in Lambach. Wie auch Staatsmeister, WM-Medaillen-Gewinner oder renommierte Züchter bildet sie unter dem Motto „Lernen von den Besten“ die Pferde-Fachkräfte von morgen aus.

Mehr als 40 Schulpferde aus allen in Österreich gezüchteten Rassen - etwa Haflinger, Noriker, Warmblut, Reitponys, Pinto oder auch Lipizzaner - stehen dafür zur Verfügung. Und weil die Nachfrage im Agrarbildungszentrum (abz), das mit rund 400 Schülern und 60 Lehrkräften zu Österreichs größten Bildungsdrehscheiben im ländlichen Raum zählt, anhaltend groß ist, hat man sich zum 30-jährigen Jubiläum dazu entschlossen, die ohnehin bereits erstklassige Infrastruktur durch die beiden Partnerbetriebe, dem Reitstall Berger und dem österreichischen Pferdezentrum Stadl-Paura noch einmal zu heben.

Mit einer Stiftsreitschule, eigener Reithalle und Stallungen direkt neben dem Schulstandort. „Mit der neuen Stiftsreitschule können wir unsere Ausbildung im praktischen Unterricht noch einmal verbessern und zusätzlich auf die große Nachfrage reagieren und mehr Schülern eine fundierte pferdewirtschaftliche Ausbildung ermöglichen“, betont abz-Direktor Karl Kronberger sichtlich stolz.

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