Mi, 15. August 2018

Aufreger in "ZiB 2"

18.05.2011 09:16

Wirbel um "Planking"-Einlage von Armin Wolf

Eine Show-Einlage von "ZiB 2"-Moderator Armin Wolf sorgt derzeit für Wirbel. Nach einem Beitrag über den tragischen Tod eines jungen Australiers, der beim Internet-Phänomen "Planking" von einem Balkon gestürzt war (siehe Infobox), imitierte Wolf das häufig gefährliche Hobby: Flach wie ein Brett - wie es beim "Planking" Vorschrift ist - legte er sich zum Ende der Sendung auf das Moderatorenpult und scherzte: "Sie sollten Planking also möglichst nur an Orten machen, an denen Sie sich möglichst sicher fühlen."

Beim "Planking" legen sich Menschen an möglichst ungewöhnlichen und teilweise auch gefährlichen Orten flach wie ein Brett hin. Die Fotos verbreiten sie anschließend im Internet.

Nach der Sendung kommentierte Wolf dann noch via Twitter ironisch: "Hab noch nie nach einer ZiB2 so viele Mails, SMS & Tweets bekommen. Aber das Korrespondentengespräch war ja auch gut. Many thanx jedenfalls!" Und als letzten Tweet des Tages fügte er hinzu: "Und damit muss ich mich für heute von den Zusehern auf Twitter verabschieden. Ich geh jetzt nach Hause - mich hinlegen..."

War Armin Wolfs "Planking"-Einlage witzig oder pietätlos? Abstimmung in der Infobox!

Auch ORF-General Alexander Wrabetz hielt die Aktion offenbar für gelungen. Ebenfalls via Twitter ließ er seine Zustimmung verlauten: "ArminWolf lehrt planking in zib2...gelebter Bildungsauftrag." Ein Mitschnitt von Armin Wolfs "Planking" ist in der ORF-Mediathek zu sehen.

Wolf: "99,5 Prozent der Reaktionen zustimmend"
Im Gespräch mit krone.at nahm Armin Wolf zu seiner Aktion Stellung: "99,5 Prozent der Reaktionen, die mich erreicht haben, sind positiv", so der Moderator. Auf die Idee zum Live-"Planking" im Studio sei er gekommen, nachdem ein Bekannter ihm einen entsprechenden Link aus den USA geschickt hatte. "Da habe ich mir gedacht, dass wir das auch einmal machen sollten." Die Prozedur an sich war dann allerdings etwas mühsam, so Wolf: "Ich musste aufpassen, dass ich nicht vom Pult herunterfalle, das Mikro beschädige oder den Computer herunterstoße."

20-Jähriger starb bei Sturz von Balkon
Bei dem tragischen Vorfall in Australien hatte ein 20-Jähriger nach einer Zechtour an verschiedenen Orten "geplankt". Zum Abschluss wollte er noch ein letztes spektakuläres Foto machen, dabei kam es zu dem tragischen Unfall am Balkon. Rettungskräfte kämpften 20 Minuten, um den jungen Mann wiederzubeleben, mussten ihre Bemühungen jedoch aufgeben.

Erst vergangene Woche hatte die australische Polizei vor möglichen Gefahren beim "Planking" gewarnt. Die Menschen sollten für ein Foto nicht solch große Risiken eingehen, appellierten die Beamten an die "Planking"-Fans.

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