Mode-Influencerin und Unternehmerin Karin Teigl hat eine der schwierigsten Entscheidungen ihres Lebens öffentlich gemacht: Die Trennung von ihrem Mann Georg Teigl – ausgelöst durch ihren unerfüllten Kinderwunsch.
Im Gespräch bei „Frühstück bei mir“ auf Ö3 erzählt die 41-jährige Pongauerin offen, warum sie nach 13 Jahren Beziehung und sieben Jahren Ehe im Sommer 2024 plötzlich die Reißleine zog.
Der Grund: Sie wollte ihrem Mann die Chance auf eine Familie nicht nehmen.
„Er hat Familie verdient, ein kleines Wesen, das ,Papa‘ sagt. Und ich konnte ihm das nicht geben“, sagt Teigl. „Also habe ich ihn weggeschickt. Ich habe gesagt: Ich will dir deine Zeit nicht stehlen – geh.“
Jahrelanger Kinderwunsch – und die schwere Entscheidung
Der Kinderwunsch begleitete die Influencerin lange. Schon mit 30 Jahren hörte sie auf zu verhüten, doch schwanger wurde sie nie. Später begann sie eine Hormonbehandlung – ein emotional belastender Prozess.
„Am Ende jedes Monats habe ich mich wie eine Versagerin gefühlt“, erzählt sie.
Kurz vor ihrem 40. Geburtstag stand schließlich die Frage einer künstlichen Befruchtung im Raum. Doch die nötige Hormonmenge hätte laut Arzt das Zwanzigfache der bisherigen Behandlung betragen.
Für Teigl war das der Wendepunkt. „Ich habe mir gedacht: Ich will das nicht, ich traue mich das nicht – ich kann auch nicht mehr.“
Damit legte sie den Kinderwunsch endgültig ad acta – und traf kurz darauf die Entscheidung zur Trennung.
Georg Teigl: „Es war schlimmer als jede Verletzung“
Für ihren Mann, den ehemaligen Fußballprofi Georg Teigl, kam der Schritt überraschend – und traf ihn hart.
„Ich wusste nicht, wie sich ein gebrochenes Herz anfühlt. Es war schlimmer als jede körperliche Verletzung, die ich als Fußball-Profi jemals hatte“, sagt er rückblickend.
Er habe damals versucht, sie umzustimmen – doch „ich bin nicht zu ihr durchgekommen“, erinnert er sich.
Comeback der Liebe nach neun Monaten
Doch die Geschichte nahm eine überraschende Wendung: Nach rund neun Monaten Trennung fanden die beiden wieder zusammen.
Heute sagt Karin Teigl selbst, dass die Trennung ein Fehler gewesen sei. „Die Trennung war sicher mein größter Fehler. Ich bin Georg so dankbar, dass er mir Zeit gegeben hat.“
Auch ihr Mann sieht die gemeinsame Zukunft wieder positiv – selbst ohne eigene Kinder. „Es gibt genug Fußballkinder, die ich vielleicht trainieren werde.“
Influencerin mit klarer Botschaft an Frauen
Karin Teigl, die als Influencerin unter „constantly_k“ bekannt wurde und heute eine eigene Agentur führt, nutzt ihre Geschichte auch, um anderen Frauen Mut zu machen.
Ihre Botschaft zum Weltfrauentag: „Wir sollten uns täglich sagen, dass wir genug sind. Wir dürfen laut sein, wir dürfen bunt sein und eine Meinung haben.“
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