So, 24. Juni 2018

Betrügerisches Trio

17.05.2011 11:14

Ungarn prellten Autoverkäufer - an Grenze gefasst

Drei Ungarn haben mehrere steirische und burgenländische Unternehmer und Privatpersonen um Gebrauchtfahrzeuge und Fahrzeugzubehör im Gesamtwert von mindestens 10.000 Euro betrogen. Die Verdächtigen wurden laut Polizei Montagmittag vor der Grenze nach Ungarn angehalten und festgenommen. Es besteht der dringende Verdacht, dass es weit mehr Geschädigte gibt.

Nach bisherigen Ermittlungen haben zwei der Verdächtigen - 36 und 51 Jahre alt, einer ist "Alteisensammler", der andere ein arbeitsloser KFZ-Mechaniker - seit Dezember des Vorjahres mindestens zehn Gebrauchtfahrzeuge und Kfz-Zubehör gegen eine geringe Anzahlung übernommen und blieben die Restzahlung schuldig. Die Fahrzeuge und die Fahrzeugteile verkauften die Beschuldigten anschließend in ihrer Heimat gewinnbringend weiter.

Geschädigter erstattete Anzeige
Die Beute wurde mit diversen Kleintransportern abtransportiert. Dabei wurden die Ungarn fallweise, so auch am Montag, von einem 19-jährigen Landsmann, der als Fahrer fungierte, unterstützt. Ein Geschädigter hatte das verdächtige Trio nun beim Ankauf und Abtransport eines Gebrauchtwagens beobachtet und Anzeige erstattet, so die Exekutive. Unmittelbar vor der Ausreise nach Ungarn schnappte die Falle der Polizei dann zu.

Der 36- und der 51-Jährige waren von der Staatsanwaltschaft Graz bereits zur Verhaftung ausgeschrieben. Sie wurden nach den Einvernahmen in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt. Der 19-jährige Komplize wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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