Zum zweiten Mal binnen weniger Monate steht die Sportwelt ab Freitag im Banne von Olympia. Nach den Sommerspielen von Tokio, die man wegen Corona von 2020 auf 2021 hatte verschieben müssen, wird jetzt in Peking um Winter-Medaillen gekämpft.
Beide Fälle sind weit entfernt von der Normalität. Von dem, was bisher neben Fußball-Weltmeisterschaften die größten Sportveranstaltungen des Erdballs ausmachte. Keine Fans, keine Euphorie, kein Flair. Stattdessen zahlreiche Mühseligkeiten und immenser Aufwand wie laufende Tests und so weiter.
In Anbetracht möglicher Erfolge ändert sich für die Sportler aber dennoch nichts. Wenn sie Gold, Silber oder Bronze gewinnen. Das bleibt ihnen alles für die Ewigkeit. Und in spätestens ein paar Jahren wird kein Mensch mehr darüber sprechen, ob diese Spiele unter dem dunklen Corona-Schatten oder ganz normal stattgefunden haben.
Insofern lohnt sich jeglicher Aufwand allemal. Sei er auch noch so mühsam. Zu hoffen bleibt lediglich, dass nicht zu viele Favoriten aufgrund von Infektionen auf der Strecke bleiben müssen. Wie etwa Österreichs Skisprung-Topfavoritin Sara Marita Kramer. Die eine der größten rot-weiß-roten Hoffnungen auf Gold in Peking wäre.
Jetzt aber nach einem positiven Test um ihr Antreten zittern muss.
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