PCR-Jubiläum

Drei Millionen Gurgel-Tests bisher ausgegeben

Ein glattes „Nicht genügend“ stellen Eltern dem Bildungsministerium für die Organisation der PCR-Testungen in Schulen aus. Auch am Freitag warteten Tausende Lehrer und Schüler noch auf ihre Ergebnisse. Deutlich besser klappt es bei der vom Land organisierten Aktion „NÖ gurgelt“. Wie die „Krone“ erfuhr, wurden mit Stand Freitag bereits drei Millionen Checks ausgegeben.

Insgesamt 2548 positive Tests wurden am Freitag gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt damit vorerst auf hohem Niveau stabil. Mit ein Grund dafür, so meinen zumindest Experten, dürfte auch sein, dass aktuell viele Infizierte gar nicht gefunden werden, weil es nach der Infektion zu keiner Erkrankung oder nur zu milden Symptomen kommt und sich Betroffene daher nicht testen lassen. An der Verfügbarkeit des Testangebots liegt es wohl aber nicht.

Rücklaufquote gestiegen
Laut Sanitätsstab wurden bis Freitag drei Millionen Gurgel-Tests im Rahmen der Aktion „NÖ gurgelt“ bei Spar ausgegeben. Den steigenden Zahlen entsprechend ist zuletzt auch die Rücklaufquote gestiegen, lag vergangene Woche sogar bei 33,3 Prozent. Mehr als 1200 Fälle konnten in der Vorwoche aufgedeckt werden. Mit einer Positivrate von 1,2 Prozent liegt man in NÖ noch deutlich hinter Bundesländern wie Salzburg und Oberösterreich.

„Verdachtsfälle melden“
Trotz kleiner Ausfälle in den Laboren können aktuell 92 Prozent der Proben binnen 24 Stunden untersucht werden. „Um dies weiter gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass sich Verdachtsfälle mit Symptomen direkt bei Notruf 1450 melden“, appelliert Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Wohl um sich einzelne Quarantäne-Tage zu sparen, dürften sich Infizierte zuletzt immer häufiger mit den nicht behördlichen Gurgel-Checks untersuchen lassen.

SPÖ ortet „Test-Skandal“
Keine oder auch falsche Ergebnisse von den Checks am Dienstag erhielten gestern viele Lehrer und Schüler im Land. Auch die SPÖ findet dafür klare Worte. „Das Bildungsministerium verspricht Sicherheit und liefert totales Chaos“, kritisiert Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar.

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