Eigentlich sind es unfassbare Dimensionen, in denen wir uns da bewegen; würde man in Schilling umrechnen, blieb' einem die Spucke weg. Worum geht's? Das "Wirtschaftsblatt" hat die österreichischen "Dividendenkaiser" auf den Thron gesetzt; und diesmal gibt's an der Spitze einen spektakulären Führungswechsel.
Führung abgetrotzt
Während in den vergangenen Jahren immer die Haupteigentümer des Frohnleitner Kartonherstellers Mayr-Melnhof das Ranking anführten, hat ihnen diesmal ein anderer Steirer-Konzern die Führung abgetrotzt. Andritz-Chef Wolfgang Leitner, der 29 Prozent an dem Anlagenbauer hält, erhält eine Brutto-Ausschüttung von 25,6 Millionen Euro - ein sattes Plus von 10,5 Millionen im Vergleich zu 2009. Gut unterwegs bleiben die Mayr-Melnhofs aber trotzdem, 25,3 Millionen Euro (statt 22 Millionen) gab's zuletzt an Dividende.
Auch ein "Beutesteirer" reibt sich die Hände: Hannes Androsch (AT&S) darf sich nach Analystenschätzungen über ein Zubrot von 1,34 Millionen Euro freuen. Von den AT&S-Geschäftserfolgen profitiert auch Willibald Dörflinger, der auf 1,1 Million Euro verdoppeln konnte.
Übrigens: Wenn man die Dividende auf den Wert der Aktienpakete umlegt (gerechnet mit dem Donnerstag-Kurs), würde das Aktienpaket Leitners 1,042 Milliarden Euro, Mayr-Melnhofs 1,051 Milliarden Euro, Androschs 81,05 Millionen Euro und Dörflingers 67,14 Millionen Euro betragen.
"Steirisches Wirtschaftspanorama" von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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