11.01.2022 17:00 |

Trotz langsamen Starts

Leichter Optimismus für Osttirols Wintersaison

Die warmen Temperaturen und viele Verordnungen machen sich auch in der Buchungslage in Osttirol bemerkbar. Der Start in die Saison war verhalten bis gut, wie Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol (TVBO), berichtet. Viele Stornierungen wurden durch Neubuchungen ausgeglichen - es bleibt ein Minus von rund 20 Prozent. 2022 stehen dem TVBO knapp acht Millionen Euro zur Verfügung.

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Trotz einiger Einschränkungen könnte der Osttiroler Tourismus bei einer ersten Bilanz mit einem blauen Auge aus der Wintersaison davonkommen. „Die Buchungslage ist speziell bei Vier-Sterne-Betrieben oder mehr sehr gut. Auch Ferienwohnungen sind gut gebucht“, resümiert Theurl.

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Es gab schon ein paar Probleme, aber jetzt können wir wieder perfekte Pisten anbieten.

TVBO-Obmann Franz Theurl

Da Deutschland und Österreich die Hauptmärkte sind, dürfte sich der Nächtigungsrückgang in Grenzen halten. Vergleicht man die Situation mit einem Regeljahr, dürfte die Auslastung bei etwa 80 Prozent liegen. Wer sich auf bestimmte Länder fokussiert, hat jedoch zu kämpfen: „Für Häuser, in denen sich viele Dänen einquartieren, ist die Auslastung schlecht.“

Aufatmen bei Skigebieten und auf Langlaufloipen
Dass es vergangene Woche schneite, war vor allem für die Skigebiete ein Segen: „Es gab schon ein paar Probleme, aber jetzt können wir wieder perfekte Pisten anbieten.“ Nicht nur die Skifahrer profitieren vom neuen weißen Kleid. Auch die Langlaufloipen seien gesichert: „Unsere Positionierung als Langlaufdestination greift, weil es immer mehr im Trend ist. Wir haben in allen Tälern schöne Loipen“, sagt Theurl.

Optimismus für das heurige Tourismusjahr
Für den restlichen Winter herrscht „gedämpfte Zuversicht“. Dazu tragen auch das Skitourenfestival sowie der Dolomitenlauf bei. Für das Jahr 2022 kann der TVBO außerdem tiefer in die Tasche greifen. Das Budget wurde vor Kurzem mit knapp acht Millionen Euro beschlossen. Zum Vergleich: Im Vorjahr standen rund 6,7 Millionen Euro zur Verfügung.

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