09.01.2022 11:30 |

WK-Obmann des Handels:

„Kontrollen werden in Tirol große Herausforderung“

Wesentlich strengere Kontrollen bei der 2G-Pflicht im Handel kündigte die Bundesregierung am Donnerstag an. So müssen Betreiber ab Dienstag entweder beim Eingang oder an der Kasse von den Kunden den Impfpass jedenfalls kontrollieren anstatt wie bisher nur stichprobenartig. Die Polizei werde hier auch immer wieder schauen, hieß es. Wie sehen das die Händler in Tirol? Dazu hat die „Krone“ beim Obmann in der Wirtschaftskammer, Dieter Unterberger, nachgefragt.

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Dieser zeigt sich zu Beginn erleichtert, dass die Händler ihre Türen weiterhin geöffnet halten dürfen: „Wir haben immer wieder betont, dass es in den Geschäften sicher ist.“ Trotz dieser Freude räumt Unterberger ein, dass „es für viele Betriebe natürlich eine große Herausforderung sein wird“. Zumal es ja auch - vor allem bei kleineren Händlern - mitunter zusätzliches Personal benötigen werde, um die Kontrollen durchzuführen.

„Wenn der Staat uns bei den dadurch entstehenden Kosten unterstützt, wäre das natürlich zu begrüßen“, sagt der Handelsobmann. Eine offizielle Forderung diesbezüglich an die Politiker stellt er aber nicht.

Mit Impfgegnern bisher keine Zwischenfälle
Das Wichtigste sei, „dass kein Lockdown mehr kommt und wir weiterhin offen bleiben“. Abschließend wollte die „Tiroler Krone“ wissen, ob es schon zu Zwischenfällen im Handel wegen Impfgegnern gekommen sei. „Bis jetzt gab es zum Glück keine Probleme“, gibt Unterberger Entwarnung.

Freilich sei aber nicht auszuschließen, dass diese durch die noch strengeren Kontrollen doch noch auftreten werden.

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