Verschärfung gefordert

Omikron wird nun die dominante Corona-Variante

Insgesamt 516 neue Fälle wurden am Montag gemeldet - fast jeder zweite positive Befund ging auf die infektiöse Omikron-Mutation zurück. Vier mit der Variante infizierte Personen müssen schwer erkrankt in Kliniken behandelt werden. Um Triagen zu verhindern, fordert die Ärztekammer Verschärfungen im Gesundheitsbereich.

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Die Prognosen für die Corona-Lage im neuen Jahr waren eindeutig – und sie sind leider auch zutreffend. Mit rasantem Tempo entwickelt sich die Omikron-Mutation auch bei uns zur dominanten Virusvariante. Am Montag lag der Anteil der neuen Mutation bei fast 50 Prozent. „In nur wenigen Tagen könnte die Delta-Variante völlig verdrängt werden“, wissen Experten. Sie warnen davor, die Mutation auf die leichte Schulter zu nehmen.

Mehr Hospitalisierungen
Zwar führe Omikron nachweislich seltener zu Spitalsaufnahmen, durch die – je nach Studie – aber bis zu dreimal so hohe Infektiosität würden sich diese Effekte gegenseitig aufheben, und der Anteil der Hospitalisierungen würde in die Höhe schnellen. „Krone“-Leser wissen es seit Samstag: Ab 11. Jänner wird in den NÖ-Kliniken mit Zuwächsen kalkuliert. Weil eben dort aber immer noch viele an der Delta-Variante erkrankte Patienten behandelt werden müssen, droht sich die Lage Mitte des Monats zuzuspitzen.

Forderungen für Gesundheitsbereich
Um überfüllte Spitäler und Triagen zu verhindern, preschen die heimischen Mediziner jetzt mit der Forderung neuer Verschärfungen im Gesundheitsbereich vor. Statt der bisher am Arbeitsplatz gültigen 3 G sollen für Mitarbeiter im NÖ-Gesundheitsbereich künftig nur mehr 2 G gelten. Ungeimpfte sollen ohne Bezüge freigestellt werden, heißt es.

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