Flut an Beschwerden

Verlorene Pakete, langes Warten: Verärgerte Kunden

Politik & Wirtschaft
22.12.2021 09:00

Vor Weihnachten ist die Post stark gefordert. Mit der zunehmenden Packerl-Flut häufen sich aber auch die Beschwerden der Kunden.

Viele Wiener warten in den letzten Tagen vor Weihnachten sehnlichst auf den Briefträger. Die Packerl-Flut hat durch Corona erheblich zugenommen und bringt die Postler und Lieferdienste an ihre Grenzen. Gleichzeitig trudeln immer mehr Kundenbeschwerden ein, wie unzähligen Kommentaren auf Social-Media-Plattformen zu entnehmen ist.

(Bild: P. Huber, Krone KREATIV)

Lange Wartezeit und verlorene Packerln
Die Gründe für die Beschwerden sind oft dieselben. Verlorene Pakete werden häufig genannt. So schreibt eine Userin, dass ihr Paket seit 1. Dezember unterwegs, bis heute aber nicht angekommen sei und niemand ihr Auskunft geben könne, wo es sich derzeit befindet. Ein anderer Kunde berichtet, dass sein Paket schon acht Tage im Verteilerzentrum liege, es aber keine Infos gebe, wann und ob es überhaupt rechtzeitig vor Weihnachten zugestellt wird. Wieder ein anderer Betroffener berichtet von einem Paket, das nach sechs Werktagen nur 40 Kilometer weitergekommen sei.

Auch beschädigte Ware wird auf den Internetseiten oft beklagt. Eine Userin erzählt von einer in einer Plastikfolie geschützten Plastikkugel, die kaputt am Zielort ankam. Ein anderer schreibt: „Habe schon oft ein beschädigtes Paket bekommen, daran bin ich leider gewöhnt.“

Zwar reagiert die Post auf Facebook & Co. mit der Bitte, sich an sie zu wenden, damit das Problem gelöst werden kann, User berichten aber auch, dass das Telefonservice der Post aktuell überlastet sei. In einem Kommentar wird die vermeintlich schnelle Lieferung anderer Anbieter, wie DHL und UPS, gelobt.

Zusätzliches Personal gesucht 
Seit Beginn der Pandemie wurde zwar um Hunderte Mitarbeiter aufgestockt, dennoch braucht die Post angesichts des rasant steigenden Paketvolumens dringend mehr Personal. Sonst tritt vielleicht ein, was ein anderer User schreibt: „Zu Weihnachten lieber nichts versenden, vor Ostern kommt es sicher nicht an.“

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