17.12.2021 16:05 |

Rechnungen gefälscht

Katzen für tot erklärt, um Züchterin zu prellen

Es war alles für die Katz! Eine Pinzgauerin (35) kaufte sich zwei britische Kurzhaar-Katzen bei einer Züchterin. Kurz danach erklärte die Frau die zwei Miezen für tot. Zu Unrecht! Mit der Katzen-Lüge wollte sie der Züchterin Geld herauslocken.

Der ganze Katzenjammer passierte laut Anklage bereits Mitte Mai 2019: Damals hatte die Pinzgauerin eine Züchterin kontaktiert, um sich zwei britische Kurzhaar-Katzen zu kaufen. Kurz nachdem die haarigen Vierbeiner bei ihr ankamen, meldete sie sich erneut bei der Züchterin und meinte: Sie fordere eine Entschädigung, da die Katzen tot seien. Dazu leitete sie Rechnungen von Tierärzten und der Einäscherung sowie Laborbefunde weiter. Doch diese waren gefälscht.

Die Katzen sind quicklebendig. Die Frau hatte sie nur weiterverkauft. Weil sie aber versuchte, die Züchterin zu betrügen, kam es am Freitag zum Prozess. Die Pinzgauerin schwänzte die Verhandlung und kassierte in Abwesenheit sechs Monate bedingte Haft. Nicht rechtskräftig.

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