04.12.2021 13:00 |

Um rund drei Prozent

Tirol erhöht Beamten-Gehälter nach Bundesvorbild

Über mehr Geld im „Börserl“ dürfen sich ab dem neuen Jahr die Bediensteten des Landes Tirol freuen. Denn die von der Bundesregierung mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ausgehandelte Gehaltserhöhung für Bundesbedienstete wird es auch für sie geben. Laut Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) wolle man sich damit vor allem für die „enorme Leistung“ in der Pandemie bedanken.

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Die erfreuliche Nachricht für die Landesbediensteten kommt sehr rasch. Denn erst am Donnerstag wurden die Gehaltsverhandlungen zwischen dem Beamtenminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Vertretern des Finanzministeriums und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst in Wien abgeschlossen. Die Gehälter für Bundesbedienstete erhöhen sich mit 1. Jänner zwischen 2,91 und 3,22 Prozent, die Vergütungen und Zulagen um drei Prozent.

Tirol als Vorreiter
Freitagvormittag kündigte Tirols Landeshauptmann Günther Platter an, dass „die ausgehandelte Gehaltserhöhung von durchschnittlich drei Prozent für Bundesbedienstete in voller Höhe auch für alle Landesbediensteten“ übernommen wird. Unter den neun Bundesländern war Tirol das erste, das mit dieser Nachricht aufhorchen ließ. Nur wenig später zogen auch Oberösterreich und die Steiermark nach.

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Die Landesverwaltung leistet seit nunmehr bald zwei Jahren täglich Enormes.

LH Günther Platter

Wertschätzung für Landesbedienstete
Ausschlaggebend für diese Entscheidung von Platter, der auch die Funktion des Personalreferenten in Tirol bekleidet, war vor allem die Corona-Pandemie: „Die Landesverwaltung leistet seit nunmehr bald zwei Jahren täglich Enormes.“ Mit der Gehaltserhöhung wolle man diesen Leistungen Wertschätzung zeigen.

„Ist ein sozial fairer Abschluss, der motiviert“
Lorbeeren erntete der Landeshauptmann freilich unmittelbar von der Tiroler Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst. Deren Vorsitzender Gerhard Seier sprach von einer „besonderen Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz aller Mitarbeiter“. Laut Michael Eller, Obmann der Zentralpersonalverwaltung des Landes, „motiviert der sozial faire Abschluss, weil neben der Inflation auch das Wirtschaftswachstum mitberücksichtigt wird“.

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