02.12.2021 08:26 |

Szenen wie im Film

Autos als Rammbock: Häftlinge in Mexiko befreit

Szenen wie in einem Film haben sich in der Nacht auf Donnerstag in Mexiko abgespielt: Mehrere Personen haben ein Gefängnis gestürmt und neun Insassen - darunter einen Bandenchef - befreit. Die Bewaffneten setzten Fahrzeuge als Rammbock, um in die Haftanstalt eindringen zu können.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Als Ablenkungsmanöver setzten die Kriminellen in der Nähe des Gefängnisses in der zentralmexikanischen Stadt Tula auch zwei Fahrzeuge in Brand, wie der Innenminister des Teilstaates Hidalgo, Simón Vargas, mitteilte.

Bandenchef befreit
Unter den entkommenen Häftlingen war der Anführer einer Bande, die unter anderem Treibstoffdiebstahl betreibt, wie örtliche Medien berichteten. Der Mann war demnach erst wenige Tage zuvor wegen des Verdachts auf Mord und Entführung festgenommen worden. Zwei Angehörige der Sicherheitskräfte wurden bei der Aktion verletzt.

Kriminelle Banden zapfen in Mexiko immer wieder Pipelines an, um Benzin oder Gas zu stehlen. Bei der Explosion einer Benzinleitung in Hidalgo im Jänner 2019 kamen mindestens 135 Menschen ums Leben.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).