Insgesamt 200 Anzeigen

Elf Festnahmen bei Impfpflicht-Demo in St. Pölten

Ernüchternde Bilanz nach der Anti-Impfpflicht-Demo am Samstag in St. Pölten: Ein Polizist wurde bei einer der elf Festnahmen verletzt. Zudem hagelte es insgesamt 200 Anzeigen.

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Insgesamt 1744 Corona-Fälle wurden am Sonntag neu gemeldet. Fast genau doppelt so viele Menschen marschierten am Samstag durch die Landeshauptstadt. Zwar wohl aus Überzeugung, in vielen Fällen aber ohne die vorgeschriebene FFP2-Schutzmaske, machten sie lautstark ihrem Ärger über die ab 1. Februar in Österreich gültige Impfpflicht kund.

Masken-Verweigerer angezeigt
Die ernüchternde Bilanz: 159 Masken-Verweigerer wurden angezeigt. Neun Personen mussten zudem wegen aggressiven Verhaltens, zwei weitere noch wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt bei der Demo festgenommen werden. Einer der 116 Polizeibeamten im Einsatz wurde bei einer Festnahme verletzt.

Genau hingeschaut wird derzeit auch am Flughafen Schwechat im Bezirk Bruck an der Leitha. Um eine rasche Ausbreitung der Omikron-Mutation zu verhindern, müssen Reiserückkehrer aus südafrikanischen Ländern nun einen negativen PCR-Test vorweisen und eine zehntägige Quarantäne antreten. Die aktuell noch immer zu 99 Prozent dominante Delta-Variante sorgt indes für sich immer weiter ausbreitende Infektionsherde.

Besonders betroffen ist derzeit der Bezirk Amstetten. Gleich drei Firmen-Cluster mit insgesamt 82 aktiven Fällen lassen den Inzidenzwert in der Region in die Höhe schnellen (1285,7). Auch in einem Pflegeheim im Bezirk ist das Virus mit 22 Infizierten stark verbreitet.

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