So schmeckt unser Land

Wild auf den Gatter-Hirsch aus Farmtierhaltung

„Wir hören dauernd den Hirsch röhren, denn beim Damwild ist gerade Brunftzeit“, berichtet Bernadette Watzenböck über die Klänge an ihrem „Arbeitsplatz“. Sie führt mit ihrem Gatten Markus einen Landwirtschaftsbetrieb in Prambachkirchen und ist auch Obfrau des Landesverbands der Farmwildhalter. Wildfleisch hat jetzt Hochsaison.

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„Wir haben Dam- und Sikawild und produzieren Wildfleisch aus Bio-Haltung“, erzählen die beiden. Das Gatter besteht aus fünf Koppeln mit Unterständen und Tränken, rundum ist Wald. Die Weideflächen sind gut, im Winter wird nur Heu und Silage vom eigenen Grünland zugefüttert. Null Stress gibt es auch beim Abschuss, die Watzenböcks haben eine spezielle Ausbildung: „Das Tier äst auf seiner Weide, bis zu dem Moment, in dem es stirbt.“

Köstliches fürs Fest
Im EU-zertifizierten Schlachtraum am Hof wird das Wild aus der Decke geschlagen und aufgebrochen. Im Kühlraum muss es einige Tage abhängen, dann kommt der Fleischer, der das Wild küchenfertig macht: „Wir erzeugen auch mit einem Partnerbetrieb in Marchtrenk Käsekrainer, Leberkäse oder Hirsch-Bratwürstel für Weihnachten.“

Vielseitiges Fleisch
Verkauft wird ab Hof auf Bestellung. Wild hat das ganze Jahr Saison, vor Weihnachten ist die Nachfrage enorm. Bei den Watzenböcks selbst kommt es ständig auf den Tisch: „Wir kochen alles mit Hirsch, sogar das Sugo für die Spaghetti.“ (Ein Rezept für Hirschfleisch auf Innviertler Art finden Sie in der Print-Ausgabe der „Krone“).

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