Nach Kritik

Museumsdepot-Frist wurde um 15 Jahre verlängert

Die Kostenexplosion beim Linzer Museumsdepot sorgte, wie berichtet, für einen verheerenden Rechnungshof-Bericht. Darin wurden nicht nur die zu hohen Kosten kritisiert, sondern auch der zu kurze Mietvertrag mit der Linz Textil. Die OÖ Landes-Kultur GmbH konnte diesen nun neu verhandeln und um 15 Jahre verlängern.

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Die Vertragsdauer, während der die Halle der Linz Textil zur Aufbewahrung von Kunst- und Kulturgütern verwendet werden kann, betrug bisher zwölf bis längstens 17 Jahre. Nach langen Verhandlungen konnte die Landes-Kultur GmbH nun erreichen, dass die maximale Laufzeit um weitere 15 Jahre verlängert wird. Das bedeutet, dass das ehemalige Landesmuseum seine Sammlungen im Textil-Depot nun bis längstens 2050 aufbewahren kann. Isolde Perndl, kaufmännische Leiterin der GmbH: „Das ist eine große Erleichterung für uns. Der Linz Textil war es wichtig, eine gute Lösung für alle zu finden und darüber sind wir sehr froh.“ Bestehen bleibt die Rückbauoption, d. h. das Recht der Linz Textil, den Bau im ursprünglichen Zustand zurückzufordern: „Dafür werden wir bis dahin bilanziell Vorsorge treffen“, verspricht Perndl. Die außerdem berichten kann, dass die Gesamtausgaben von gut 6 Millionen auf 5 gesenkt werden konnten.

Wie berichtet, waren die Kosten für das Museumsdepot von ursprünglich 1,7 auf im Rechnungshofbericht erwartete 6,2 Millionen € gestiegen. Der damalige Kulturdirektor Reinhold Kräter hatte in der Folge seinen Posten abgegeben, mit den Konsequenzen musste sich die neue Führung der Kultur GmbH, Perndl und Alfred Weidinger, beschäftigen.

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