Stinksauer!

„Tiger King 2“: Carole Baskin verklagt Netflix

Adabei
02.11.2021 08:46

Eigentlich könnte sie ihr Leben so schön genießen, da ihr verhasster Erzrivale Joe Exotic - so wie einst seine Raubkatzen - hinter Gittern sitzt. Stattdessen hat Carole Baskin einen neuen Feind gesucht und gefunden. Die Besitzerin des Raubkatzenasyls „Big Cat Rescue“ hat Netflix verklagt - weil sie nicht mehr in der Fortsetzung der Doku-Serie „Tiger King“ und den derzeit laufenden Trailern auftauchen will.

Baskin erklärt in den Gerichtsakten, dass die Produzenten unerlaubt Aufnahmen aus der Originalserie von ihr verwenden - gegen ihren Willen: „Nur weil ich für den ersten Teil unterschrieben habe, darf man mich nicht einfach für Fortsetzungen benutzen“. Sie ist noch immer stinksauer, dass sie als die Böse dargestellt wurde - und ihr unwidersprochen von Joe Exotic der Mord an ihrem verschollenen Ex-Ehemann Don Lewis unterstellt werden durfte.

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Ich wurde in ein schlechtes Licht gerückt, was meine Mission, Großkatzen zu retten, gefährdet!

Carole Baskin

Carole Baskin in „Tiger King: Großkatzen und ihre Raubtiere“ (Bild: Netflix)
Carole Baskin in „Tiger King: Großkatzen und ihre Raubtiere“

Aufnahmen rausschneiden
Laut der Gerichtsakten verlangt Baskin, dass alle Aufnahmen von ihr aus der Serie „Tiger King 2“ und den Trailern für die Serie herausgeschnitten werden, ehe die Show auf dem Streamingdienst anläuft.

Die Begründung: „Ich wurde in ein schlechtes Licht gerückt, was meine Mission, Großkatzen zu retten, gefährdet!“

Erfolgreichste Netflix-Doku
„Tiger King“ war die erfolgreichste Netflix-Doku-Serie (64 Millionen Haushalte schalteten ein) aller Zeiten. Die im März 2020 lancierte Doku war inmitten der Corona-Pandemie zu einem Überraschungshit geworden. Allein in den ersten vier Wochen schalteten 64 Millionen Haushalte bei „Tiger King: Großkatzen und ihre Raubtiere“ ein. Auch von der Fortsetzung wird ein großer Erfolg erwartet.

Der zweite Teil dreht sich wieder um die Fehde des Privatzoo-Besitzers Joseph Allen Maldonado-Passage alias Joe Exotic und seiner Todfeindin Baskin.

22-jährige Haftstrafe
Der Waffen schwingende, polygame, Ex-Gouverneurskandidat mit Vokuhila-Frisur hatte versucht, die Besitzerin des Big Cat Rescue Raubkatzenasyls durch einen Auftragskiller aus dem Weg zu räumen. Weshalb er zu einer 27-jährigen Haftstrafe verurteilt wurde - diese wurde inzwischen auf 22 Jahre reduziert - und im Knast sitzt.

Ein Gnadengesuch bei Ex-Präsident Donald Trump brachte nichts ein, weshalb Joe Exotic bereits seine Anwälte auf den anderen Joe, Joe Biden, der im Weißen Haus jetzt regiert, angesetzt hat.

Carole Baskin im Juni 2021 bei einer Veranstaltung in Washington, DC (Bild: APA/Tasos Katopodis/Getty Images/AFP)
Carole Baskin im Juni 2021 bei einer Veranstaltung in Washington, DC

Mit dabei sind wieder die Originalproduzenten Eric Goode und Rebecca Chaiklin. Sie versprechen „mehr Verrücktheiten und Chaos“. In einer Vorschau wird angedeutet, dass es auch diesmal wieder um die Theorie von Joe Exotic (58) geht, dass Baskin ihren Ex-Mann Don Lewis ermordet und an ihre Tiger verfüttert hat.

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(Bild: kmm)



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