12.10.2021 22:00 |

Pinzgauer Start-up

Sie schaffen Rampenlicht für Salzburgs Bauern

Das Mittersiller Start-up „farmlifes“ holt Landwirte per Klick vor den Vorhang und zeigt , wer hinter den Produkten steht.

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Nach nur wenigen Klicks Gewissheit haben, wer den Bergkäse oder auch das Brot hergestellt hat? Geht es nach den beiden Start-up-Gründern Lisa Rieder und Herbert Astl, soll das bald möglich sein.

Die beiden Mittersiller Jungunternehmer arbeiten zurzeit unter Hochdruck an dieser Idee: Zehn Landwirte testen derzeit ihren „farmcode“. Also eine Art eigens entwickelte App, mit der sich regionale Produkte zu 100 Prozent rückverfolgen lassen.

Möglich machen das eigens erstellte QR-Codes auf den Produkten, die nach dem Scannen mit der Handykamera kostenlos Infos über das Produkt und den Bauern preisgeben.

„Das Ganze ist ein Siegel, das auf dem Etikett einfach abgedruckt wird“, erklärt Gründerin Lisa Rieder. Das Besondere daran? Auch bei verarbeiteten Produkten erhält man einen Überblick, woher die Zutaten stammen. Das scheint zu punkten: Die ersten Rückmeldungen seien sehr gut. Schon im Dezember will das fünfköpfige Team mit seiner neuen App auf dem Markt durchstarten. Damit soll für die Bauern nicht nur ein „smarter Vertriebsweg“ auf Abo-Basis geschaffen werden. „Oft haben die Konsumenten durch die Werbung ein veraltetes Bild von der Landwirtschaft und wissen nicht, wie digitalisiert und automatisiert diese bereits ist“, sagt Rieder – sie und ihr Gründer-Kollege und Partner sind auf Bauernhöfen aufgewachsen. Der „farmcode“ ist nicht ihre erste Innovation – bereits 2019 gründeten sie das soziale Landwirt-Onlinenetzwerk „farmlife“, das als Basis für die neue App dient.

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