10.10.2021 07:56 |

Gibt‘s Schützenhilfe?

Red Bull: „Freunde“ sollen Aufholjagd stoppen!

Lewis Hamilton hat in Istanbul die Qualifying-Bestzeit erzielt, muss nach seiner Strafe aber auf Startplatz elf zurück. Für Max Verstappen ist Mercedes zu schnell. Red Bulls Helmut Marko hofft auf Schützenhilfe.

Mindeststrafe für Lewis Hamilton im Grand Prix der Türkei. Der siebenfache Weltmeister erzielte im Qualifying die schnellste Zeit, muss aber aufgrund seines Gridpenaltys um zehn Startplätze zurück. „Die Aufholjagd wird schwierig, aber ich werde alles geben. Ich muss schauen, dass ich das beste Rennen fahre, das ich fahren kann“, sagte Hamilton, der auch weiß, dass „das Überholen nicht so leicht wird. Es wird viel auf die Strategie ankommen. Wann attackiere ich, wann ist das richtige Fenster für den Boxenstopp.“

Bestens gelaunt zeigte sich am Bosporus Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas, der heuer ja noch kein Rennen gewinnen konnte. „Ich konzentriere mich nur auf mich, will gewinnen!“ Und das trauen ihm auch etliche Protagonisten im Fahrerlager zu. „Es gab zuletzt einige Anfeindungen unter der Gürtellinie in den sozialen Kanälen. Mal sehen, wie sehr ihn das zusätzlich aufstachelt, er ist jedenfalls angriffslustig“, meinte Teamchef Toto Wolff.

Max hält den Ball flach
Auch Hamiltons WM-Erzrivale Max Verstappen, der neben Bottas ins Rennen gehen wird, hält den Ball flach. „Ich denke, Valtteri wird vorne wegfahren, für mich wird es auch nicht leicht, Lewis hinter mir zu halten“, sagte der Holländer und gab zu: „Ich glaube nicht, dass wir mit Mercedes kämpfen können. Die sind zu schnell.“

Etwas zuversichtlicher gab sich da schon Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko. „Wir sind viel näher dran als noch am Freitag, mal schauen, wie der Start gelingt.“ Und Marko hofft auch auf indirekte Hilfe für Max. Neben den „Bullen“ Perez, Gasly und Tsunoda „gibt es mit Leclerc und Alonso auch noch zwei Leute, die nicht die größten Freunde vom Stern sind - und vor Hamilton starten“.

Richard Köck
Richard Köck
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