09.10.2021 19:23 |

Michael Schiechl

„Natürlich wollen wir gegen Znaim die Revanche!“

Die 3:9-Niederlage gegen Znaim aus der Vorwoche haben die Eishockey-Spieler der Graz99ers noch nicht vergessen. Im Gegenteil! Vor allem die sieben Gegentore im Schlussdrittel haben die Steirer noch nicht verdaut. Die „Steirerkrone“ fragte bei Leitwolf Michael Schiechl nach, wie die Murstädter trotz einiger Ausfälle am Sonntag (17.30) im Heimspiel gegen die Tschechen für die Revanche sorgen möchten...

„Steirerkrone“:Herr Schiechl, der Saisonstart der 99ers war nicht optimal. Auch aufgrund zahlreicher Verletzungen. Am Freitag gab es nun wieder eine 1:3-Niederlage gegen Fehervar. Wie kommt man aus dem Tief wieder heraus?

Michael Schiechl (Graz99ers): Wir haben sieben Ausfälle gehabt - und das waren fast alles Führungsspieler. Wir haben sicher kein berauschendes Eishockey gezeigt, mussten uns hinten reinstellen, um Kräfte zu sparen. Aber wir wissen auch, dass wir diese Zeit jetzt übertauchen müssen. Wir haben ja eine gute Mannschaft, wenn alle fit sind. Gegen Fehervar hätte keiner gedacht, dass wir mit dieser jungen Mannschaft und mit so vielen Ausfällen so lange mithalten können.

Die vielen Ausfälle sind freilich ein Problem. Wie schwierig ist es, diese zu kompensieren?

Natürlich schwer. Wir spielen fast nur noch mit drei Linien. Das geht lange gut, aber irgendwann lassen die Kräfte nach. Eishockey ist für ein 3-Linen-Spiel mittlerweile einfach zu körperbetont und intensiv. So viel kannst du im Sommer gar nicht trainieren, um das dann mit weniger Spielern aufzufangen.

Mit Daniel Oberkofler, Joey Martin und Zintis Zusevics kommen im Sonntagsspiel zuhause gegen Znaim (17.30 Uhr) wieder drei Spieler zurück in den Kader. Gerade gegen Znaim habt ihr ja nach 3:9-Niederlage vergangene Woche - mit sieben Gegentoren im letzten Drittel - wohl noch eine Rechnung offen...

Natürlich wollen wir die Revanche! Das Spiel in Znaim war nicht gut, das wissen wir. Solche Momente gibt es, aber alle bleiben ruhig. Es ist ja noch früh in der Saison. Wenn wir unser Spiel wie zuletzt über 60 Minuten durchziehen, ist sicher etwas möglich. Die Liga zeigt ja Runde für Runde wie eng sie ist. Gut ist auch, dass die Jungen in der aktuellen Phase zum Zug kommen. Nur am Eis können sie lernen. Wir, die routinierten Spieler, probieren eine gute Vorbildwirkung auszustrahlen. Das ist unsere Aufgabe. Gemeinsam werden wir die Herausforderung auch meistern.

Christoph Kothgasser
Christoph Kothgasser
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