08.09.2021 11:34 |

Scherz nach Sensation

Staunen über 19-Jährige: „Es ist der Ahornsirup“

Die 19-jährige Leylah Fernandez und der 21-jährige Felix Auger-Aliassime haben Kanadas Tennisfans am Dienstag (Ortszeit) bei den US Open in Ekstase versetzt. Auger-Aliassime profitierte im Viertelfinale von der verletzungsbedingten Aufgabe seines spanischen Gegners Carlos Alcaraz, seine Landsfrau überzeugte gegen Jelina Switolina aus der Ukraine mit spektakulärem Power-Tennis. „Ich würde sagen, es ist der Ahornsirup“, scherzte Fernandez danach über das Erfolgsgeheimnis.

6:3, 3:6 und 7:6(5) rang Fernandez die an Nummer fünf gesetzte Switolina nieder und ließ erst drei Tage nach ihrem Geburtstag die nächste Überraschung folgen. Nach ihren Siegen gegen Naomi Osaka, Angelique Kerber und nun Switolina ist die Linkshänderin auf einmal der neue Star im Damen-Tableau, dabei war sie vor den US Open eigentlich nur Insidern ein Begriff. „Ich habe einfach versucht, immer weiter an mich zu glauben“, sagte die Kanadierin, jüngste Halbfinalistin bei den US Open seit der Russin Maria Scharapowa vor 16 Jahren.

Im Kampf um den Finaleinzug bekommt es Fernandez jetzt mit der Mitfavoritin Aryna Sabalenka zu tun. Die 23-Jährige aus Belarus bezwang French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova aus Tschechien klar mit 6:1 und 6:4. Auch im Halbfinale will Fernandez wieder unbekümmert auf den Platz gehen. Vor zwei Jahren gewann mit Bianca Andreescu schon einmal eine Kanadierin in New York.

Inspiriert vom bärenstarken Auftritt seiner Landsfrau schaffte ein paar Stunden später auch Auger-Aliassime erstmals bei einem der vier Grand-Slam-Turniere den Sprung ins Halbfinale - weit weniger glanzvoll allerdings. Der 18-Jährige Alcaraz, der zuvor u.a. Stefanos Tsitsipas ausgeschaltet hatte, musste beim Stand von 3:6,1:3 aus seiner Sicht wegen Beschwerden am Bein passen.

Auger-Aliassime: „Das hätte ich nie gedacht“
„Ich hätte nie gedacht, dass so ein Tag einmal kommen würde“, sagte Auger-Aliassime, erster kanadischer Mann in einem Halbfinale von New York überhaupt. „Ein kleines Mädchen und ein kleiner Bub, beide aus Montreal, beide zum gleichen Zeitpunkt im Halbfinale der US Open - unglaublich“, meinte der Kanadier, der es nun mit dem an Nummer zwei gesetzten Russen Daniil Medwedew zu tun bekommt. Medwedew hatte mit dem niederländischen Qualifikanten Botic van de Zandschulp beim 6:3, 6:0, 4:6 und 7:5 kaum Probleme.

krone Sport
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