Polizei-Großaufgebot

Finanzpolizei im „Wohnbunker“ im St. Pölten

Großalarm herrschte am Donnerstag in der Innenstadt von St. Pölten. Bei einem riesigen Wohnbauprojekt in der Heßstraße rückte die Finanzpolizei gleich mit acht Mann an, mehrere Streifenpolizisten riegelten das Gelände ab. Das Finanzministerium hält sich zwar in der Causa bedeckt, ohne Verdachtsmomente werde man aber nur selten tätig, heißt es. Das zuständige Bauunternehmen war indes weniger zurückhaltend und sprach von „keinen Beanstandungen“. Die Ermittlungen dürften somit also auf Sand gebaut worden sein.

Unter dem Motto „Hier gibt es nichts zu sehen, bitte weitergehen!“ fand dam Donnerstag vor 9 Uhr in St. Pölten eine groß angelegte Kontrolle gegen Schwarzarbeiter und Co. statt. Die Finanzpolizei rückte dafür mit einem guten halben Dutzend Kräften an und filzte dabei zahlreiche Bauarbeiter.

Indes sicherten Streifenpolizisten die Zu- und Ausgänge ab. Das Finanzministerium reagierte auf eine Anfrage aber nur mit einem Achselzucken: „Laufende Verfahren werden nicht kommentiert“, so die Order. Das betroffene Bauunternehmen Strabag zeigte sich auskunftsfreudiger: „Es handelte sich um eine Standardkontrolle. Es sind uns momentan auch keine Beanstandungen bekannt“, so eine Sprecherin. Die offiziellen Ermittlungen dürften aber laut „Krone“-Infos weiter andauern.

Josef Poyer
Josef Poyer
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