Nach dem überraschenden 400-m-Aufstieg von Susanne Walli hat es leider eine Olympia-Enttäuschung für Rot-Weiß-Rot gegeben: Victoria Hudson schied im Speerwurf in der Qualifikation aus.
In der Gruppe B kam sie im zweiten Versuch auf 58,60 m und hatte damit keine Chance auf die Finalteilnahme der besten Zwölf. Insgesamt belegte sie in der Qualifikation den 22. Rang. Aber schon 60,94 m hätten in Tokio für die Final-Quali gereicht. Beste der beiden Quali-Gruppen war die Polin Maria Andrejcyzk mit 65,24 m.
Dabei hatte Victoria Hudson nach ihren tollen Leistungen in dieser Saison durchaus mit einer Finalteilnahme spekuliert. Heuer hatte sie in Eisenstadt mit sensationellen 64,68 m überrascht, an diese Leistung konnte sie aber in Tokio nicht herankommen. Neunmal warf sie in diesem Sommer weiter als jetzt in der Qualifikation von Tokio.
„Kein Gefühl beim Werfen“
Hudson: „Ich hatte irgendwie kein Gefühl heute beim Werfen, schon ärgerlich, denn in den Trainings habe ich zuletzt sehr gut geworfen, heute haben wohl die Nerven mit reingespielt. Die ganze Saison war ansonsten gut.“ Schließlich hatte sie schon zweimal sehr gut in der Diamond League abgeschnitten. Victoria Hudson ist, wie sie in Tokio sagte, auch zu den nächsten beiden Bewerben der Diamond League mit Frauen-Speerwurf eingeladen, sie hat also eine gute Chance, das Finale in Zürich am 9. September zu erreichen.
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