Als Mitte September 2008 Gauner in ein Haus in Jochberg eindrangen und den Tresor entwendeten, tappte die Polizei im Dunkeln. Doch nach Auswertung der DNA-Spuren stand fest: Ein Moldawier hatte zugeschlagen. Wieder einmal. Der Mann hatte in Wien schon einen Raub und in Salzburg einen Einbruch begangen. Für beide Delikte schnupperte er bereits Gefängnisluft in Österreich.
Das hielt ihn aber nicht ab, erneut "tätig" zu werden. Beim Tresor-Coup in Jochberg erbeutete er Bargeld und Schmuck im Wert von weit mehr als 50.000 Euro! Die Polizei suchte den 24-Jährigen und schließlich wurde er in Rumänien geschnappt. Es folgte die Auslieferung nach Österreich und am Montag die Verhandlung am Landesgericht in Innsbruck.
Er habe in Österreich Arbeit gesucht, dann aber einen Komplizen kennengelernt, der ihn zu den Diebstählen überredete. Sein Vater sei schwer krank – "das ganze Geld habe ich für dessen Therapie gebraucht".
Das Gericht verhängte fünf Jahre Haft und widerrief die bedingten Entlassungen. So muss der 24-Jährige mehr als sechs Jahre ins Gefängnis. Er nahm das Urteil an.
von Stefan Ruef, "Tiroler Krone"









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