Schwerpunktkontrollen

Alle 90 Sekunden fuhr ein Raser in das Radar

320 Tempolimit-Übertretungen in nur acht Stunden: Bei einer Schwerpunktkontrolle in Vöcklabruck wurde durchschnittlich alle 90 Sekunden ein Raser geblitzt. Trauriger Spitzenreiter war ein Lenker, der 110 km/h zu viel am Tacho hatte. Bei acht Autos wurden die Kennzeichen sofort abgenommen – Gefahr im Verzug.

In der Nacht auf Samstag legten sich Beamte der Landesverkehrsabteilung OÖ und des Bezirkspolizeikommandos Vöcklabruck zwischen 17 Uhr und 1 Uhr in der Früh auf die Lauer – mit Erfolg. Bei 3770 Fahrzeugen wurde die Geschwindigkeit gemessen, beinahe jeder Zehnte – 320 Lenker – war zu schnell unterwegs. Umgerechnet bedeutet das, dass das Radar in acht Stunden Kontrolle alle eineinhalb Minuten ausgelöst hat.

110 km/h zu schnell
Den Vogel abgeschossen hat ein unverantwortlicher Lenker, der mit 180,5 km/h in einer 70er Zone zwischen Attnang und Schwanenstadt unterwegs war. Dem Straßenrowdy wurde der Führerschein abgenommen. Auch ein Probescheinbesitzer verlor wegen Tempobolzerei seine Fahrerlaubnis.

57 Anzeigen
Nicht ihren Schein, aber dafür die Nummerntafeln mussten acht andere Fahrzeuglenker abgegeben, da bei ihren Autos Gefahr im Verzug festgestellt wurde. Insgesamt gab es 57 Anzeigen wegen technischer Mängel. Außerdem gingen den Polizisten zwei Suchtgiftlenker ins Netz.

Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
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Freitag, 17. September 2021
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