Das neue Umspannwerk in Fürnitz soll das bestehende Hochspannungsnetz mit dem regionalen 110-kV-Netz verbinden und die Versorgungssicherheit der Villacher Industrie sichern, so der Plan der Kelag. In der Gemeinde hagelte es allerdings Proteste, die Bürgerinitiative "Allianz der Orte Job-Susalitsch-Sigmontisch" fühlt sich übergangen und hält das Projekt für völlig überdimensioniert.
Um die Wogen zu glätten, hat die Kelag ein Umweltberatungsbüro beauftragt, neue "Standorträume" zu überprüfen. "Es hat sich ein Standort mit einem minimalen Konfliktpotenzial herauskristallisiert. Dieses Projekt werden wir einreichen", kündigt Kelag-Vorstand Hermann Egger (Bild) an.
Konkret wurde der Standort weiter in den Wald verlegt, technisch bleibt aber alles beim alten. "Das Projekt wurde von vier auf zwei Hektar verkleinert. Wir wollen das neue Vorhaben der Bürgerinitiative präsentieren und dann eine Entscheidung treffen", erklärt Walter Harnisch, SPÖ-Bürgermeister von Finkenstein.
Der Protest der Betroffenen dürfte dennoch aufrecht bleiben. Harald Fasser von den Grünen: "Wir sind nicht gegen ein Umspannwerk. Es soll aber nicht im Naturraum, sondern beim Bahnhof gebaut werden."
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"









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