2021 ging der Ball öfters ins eigene Netz als bei allen vorigen Turnieren zusammen. Erstmals sind auch Tormänner unter den großen „Unglücksraben“.
Auftaktspiel, Italien – Türkei, erstes Tor des Turniers, gleich ein Eigentor durch Demiral – wer hätte damals aber gedacht, dass das der Auftakt zu einem „Eigentor-Festival“ werden sollte, bei diesem Turnier ging der Ball jetzt schon öfters ins eigene Netz als bei allen vorigen Turnieren (siehe unten).
Nicht die einzige Kuriosität:
Polens Szczesny ist der erste Torhüter mit einem EM-Eigentor, seine Keeper-Kollegen Hradecky und Dubravka folgten ihm.
Dubravka sorgte gegen Spanien für Slapstick pur (schmetterte den Ball, der aus der Luft runterflog, mit der Hand ins Netz) und ein Novum, der Slowake ist der erste Keeper der EM-Geschichte, der im selben Spiel einen Elfer hielt und ein Eigentor erzielte. Gab’s auch bei einer WM nie.
Portugal und die Slowakei erzielten jeweils zwei Eigentore in einem EM-Spiel – historisch.
Einer kam mit einen „blauen Auge“ davon: Spaniens Keeper Unai Simon rasierte bei einem 20-m-Rückpass von Pedri die Kugel peinlichst, offiziell wurde das Eigentor an Pedri vergeben
Peter Klöbl
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