08.06.2021 20:00 |

Michael Boivin

99ers-Rückkehrer: „Ich wollte gar nie hier weg!“

Neuer Eishockey-Verteidiger für die Graz99ers! Und die Steirer holen dabei einen alten Bekannten retour in die Murstadt: Michael Boivin, der bereits in der Saison 2016/17 für 15 Spiele in Graz am Eis stand, schlägt seine Zelte wieder in der Steiermark auf. Er kennt die Liga bestens, spielte bereits bei Salzburg, Fehervar, Zagreb und Innsbruck. Zuletzt war der Defensivmann für einige Monate bei MODO in Schweden engagiert. Die „Steirerkrone“ rief den Kanadier prompt nach der Unterschrift in seiner Heimatstadt Vancouver an und sprach mit dem 30-Jährigen über seine Rückkehr, alte Freunde, das schwere Corona-Jahr und warum er den „Bunker“ nie vergessen hat...

Willkommen zurück in Graz! Nach über vier Jahren spielst du in der kommenden Saison wieder für die 99ers. Kommen da auch alte Gefühle wieder hoch?

Ich freue mich wirklich sehr! Auch wenn ich in der Saison 2016/17 nur 15 Spiele in Graz gespielt habe, war es eine großartige Zeit hier. Wir waren im Play-off gegen Salzburg, haben zuhause gewonnen. Wenn ich an die tolle Stimmung im Bunker denke, bekomme ich jetzt noch Gänsehaut. Das habe ich nie vergessen.

Der Wechsel klingt ja fast wie ein Heimkommen

So ist es wirklich! Ich kann es ja ehrlich sagen: Ich wollte gar nie hier weg. Schon damals wäre ich gerne in Graz geblieben. Aber es hat eben nicht gepasst. Schön, dass ich jetzt wieder zurück bei den 99ers bin.

Die Mannschaft hat allerdings ein völlig neues Gesicht. Damals wurdest du noch von Kyle Beach durch die Stadt geführt und Florian Iberer hat dir vorab eine Liste mit Restaurant-Tipps geschickt

Das stimmt. Da hat sich viel verändert. Aus der aktuellen Truppe kenne ich nur noch Zusevics und Ograjensek, den ich in meiner Zagreb-Zeit sogar in Graz besucht habe. Mit Neo-Goalie Anthony Peters habe ich zuletzt bei MODO in Schweden zusammengespielt. Auf ihn kann sich Graz freuen – ein toller Tormann!

Deine Statistik zeigt, dass du selber die letzten Monate nur wenig gespielt hast. Was war der Grund?

Es war ein schweres Jahr für mich. Covid hat natürlich eine Rolle gespielt, mit dem Reisen war es nicht so leicht. Ich bin dann erst im Jänner nach Schweden gewechselt, aber ohne meine Familie – das war hart. Ich habe ja nun zwei kleine Kinder. Sie und meine Frau werden ebenfalls nach Graz kommen. Ich freue mich schon, wenn ich vor ihnen erstmals wieder im Bunker als 99ers-Spieler auflaufen kann.

Christoph Kothgasser
Christoph Kothgasser
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