13.05.2021 09:03 |

Rede zur Lage in Tirol

Ein „Weiter wie bisher“ wird sich nicht spielen

Die Rede zur Lage in Tirol von Landeshauptmann Günther Platter Mittwochabend via Livestream stand natürlich ganz im Zeichen der bevorstehenden Öffnung am 19. Mai. Auch wenn wir noch nicht über den Berg sind, ist Platter optimistisch. Er kündigt einen selbstkritischen Blick zurück an.

„Seit der 19. Mai als Öffnungsdatum feststeht, geht ein kollektives Aufatmen durch Tirol. Landauf, landab herrscht geschäftiges Treiben. Gerade in den Bereichen, die komplett stillgestanden sind, stehen die Menschen freudig in den Startlöchern: Tourismus, Gastronomie, Kultur, Sport. Auch die Schulen kehren wieder vollständig in den Präsenzunterricht zurück. Sie alle können es kaum erwarten, unseren Alltag wieder mit Leben zu füllen“, erklärte Platter.

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Es war immer ein Abwägen zwischen größtmöglicher Freiheit und geringstem Risiko.

LH Günther Platter

Die Zeit der Einschränkungen ist nun vorbei. „Es war immer ein Abwägen zwischen größtmöglicher Freiheit und geringstem Risiko. Der Schutz der Gesundheit war immer unsere oberste Handlungsmaxime, die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems das primäre Ziel“, rechtfertigte der Tiroler Landeshauptmann einmal mehr die Lockdowns.

„Ohne Schuldzuweisungen zurückblicken“
Tirol sei durch die Pandemie besonders hart getroffen worden: „Nicht nur einmal habe ich mich gefragt, was denn da noch alles auf uns zukommen wird.“ Um der Verantwortung für Tirol gerecht zu werden, müsse man daher selbstkritisch zurückblicken und Dinge hinterfragen. „Aber ohne Schuldzuweisungen und ohne mit dem Finger aufeinander zu zeigen“, fordert Platter.

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Es schaut gut aus – auch wenn wir noch nicht ganz über den Berg sind.

LH Günther Platter

Was die Zukunft anbelangt, ist der Landeshauptmann optimistisch: „Es schaut gut aus – auch wenn wir noch nicht ganz über den Berg sind. Wir bleiben deshalb konsequent bei unserer bewährten Tiroler Strategie: Genau beobachten. Intensiv testen. Infektionsherde kleinräumig eindämmen. Regional rasch handeln. Das ist unser Weg raus aus der Pandemie.“

„Schwächen und Stärken aufgezeigt“
Ein „Weiter wie bisher“ wird sich aber nicht spielen. „Die Welt ist durch Corona eine andere geworden. Sie hat uns unsere Schwächen und Stärken aufgezeigt. Unser Handeln für Tirol wird daher keine Rekordjagd sein. Wir wollen kein höher, schneller, weiter um jeden Preis“, gibt Platter das Motto für die Zukunft vor.

Markus Gassler
Markus Gassler
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