Appell an Politiker

Landwirte: „S 34 zerstört unsere Heimat“

Niederösterreich
06.05.2021 17:00
Der „Bauernaufstand“ gegen die ökologisch verheerende S34 bei St. Pölten wird heftig. Denn immer mehr – von der Vernichtung ihrer Existenz bedrohte – Landwirte wollen Widerstand leisten. Jetzt appellieren drei „Öko“-Musketiere direkt an Umweltministerin Gewessler und NÖ-Landeshauptfrau Mikl-Leitner.

„Ich verliere durch diese Schnellstraße 40 Prozent meiner Betriebsfläche. Doch nicht nur ich, sondern unser aller Heimat ist bedroht. Denn durch die Untertunnelung im Bereich des jetzigen Flugplatzes Völtendorf werden 70 Hektar landwirtschaftlicher Boden entwässert. Dabei ist in Zeiten der Erderwärmung jeder Tropfen kostbar wie Gold“, schildert der junge Rindermäster Andreas Hieger.

Landwirte schwören sich auf Widerstand ein
Wie für alle Klimaschützer im Osten Österreichs ist es daher „völlig unverständlich, wenn in Zeiten wie diesen durch ein Steinzeit-Projekt aus Beton das seit Jahrhunderten bewirtschaftete Bauernland von Asphalt überrollt wird“. Seite an Seite mit mittlerweile Dutzenden Landwirten aus der Region schwört sich Hieger auf Widerstand ein. „Wir verlieren nicht weniger als unsere Existenz“, appellieren denn auch Schweinezüchter Andreas Pruckner aus der kleinen Ortschaft Kreisberg und der Steinfelder Erdäpfelbauer Matthias Weiländer.

Sehr schlimm trifft es auch Stephan Götzinger aus Wolfenberg, auch aus dem St. Pöltner Stadtteil St. Georgen. Er müsste 4000 (!) Bio-Birnbäume opfern, die sonst 100 Jahre alt werden. Jetzt warten Betroffene auf ein Machtwort der mächtigen Politikerinnen Österreichs – und auch des Bauernbundes...

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