Kapfenberg und Gmunden rittern erneut um den Basketball-Titel. Die Experten von UBSC Graz und Fürstenfeld tippen vorm ersten Spiel am Donnerstag (19 Uhr) in Gmunden auf die Bulls.
Viermal sind sich Kapfenberg und Gmunden in der Basketball-Finalserie gegenübergestanden - viermal (2003, 2004, 2018, 2019) haben die Steirer gewonnen. Und auch heuer wird der Titel an die Bulls gehen - das denkt UBSC-Graz-Boss Michael Fuchs vorm Finalauftakt Donnerstag am Traunsee.
Ohne Zuschauerunterstützung nützt Gmunden (das im Viertelfinale UBSC eliminierte) das erkämpfte Heimrecht wenig, daher tippt Fuchs auf den regierenden Champion: „Kapfenberg hat den ausgewogensten Kader und hat im Inside-Spiel mit Herrera, Briggs und Krstic einfach mehr zu bieten. Und sie verteidigen auch besser.“
Die große Waffe der Oberösterreicher sind die Guards, besonders Enis Murati: „Er war über Jahre ein bestimmender Faktor“, schwärmt Fuchs von Gmundens Leitwolf, „er und Blazan sind für mich Kandidaten für den Titel des besten Spielers.“
„MVP-Potenzial“ haben aber auch Kapfenbergs Alex Herrera und vor allem Thomas Schreiner: „Thomas hat mehrere Jahre in Spaniens Topliga gespielt und hat unglaubliche Routine. Mit ihm hat Kapfenberg einen mächtigen Schritt nach vor gemacht.“
Die beiden Coaches Mike Coffin und Anton Mirolypov sieht Fuchs auf ähnlich hohem Niveau: „Aber in Entscheidungsspielen hat Kapfenberg als Verein mehr Erfahrung, deshalb geht die Serie auch mit 3:0 oder 3:1 an die Bulls.“
So denkt auch Fürstenfeld-Coach Pit Stahl: „Gmunden wirft in Finalspielen immer die Nerven weg - daher ist Kapfenberg für mich klarer Favorit!“
Für Fürstenfeld steht heute (20) das zweite Finale der 2. Liga an. Güssing kann mit einem Sieg den Titel holen, sonst geht’s am Samstag weiter.
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