Boden wird versiegelt

Geplanter Radweg sorgte für Streit im Gemeinderat

Niederösterreich
23.04.2021 18:00
Gestritten wird derzeit im westlichen Weinviertel um einen simplen Radweg – die Routenführung goutieren die Freiheitlichen in Großweikersdorf nämlich gar nicht. „Nur 50 Meter weiter führt bereits ein Weg“, wird kritisiert. Doch die neue Strecke soll kürzer und vor allem sicherer sein, meint hingegen der Bürgermeister. Ein Arbeitskreis mit der Nachbargemeinde soll weitere Fragen klären.

Dass ausgerechnet der Umweltgemeinderat gegen den Bau eines Radweges stimmte, sorgte nach der jüngsten Sitzung im Großweikersdorf, Bezirk Tulln, für Aufsehen. Doch FP-Mandatar Josef Hintermayer führte Öko-Bedenken ins Treffen: „Hier wird nur unnötig Ackerland versiegelt!“ Die schwarze Gemeindespitze sieht das anders, der bestehende Erdweg müsse ohnehin neu befestigt werden. Außerdem kreuze die neue und kürzere Route nur einmal die Landstraße, streicht Bürgermeister Alois Zetsch zusätzlich den Sicherheitsaspekt hervor.

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Die neue Route liegt zu einem größeren Teil auf dem Gemeindegebiet von Heldenberg. Deshalb werden die Kosten geteilt.

Ein Rathaus-Sprecher aus Großweikersdorf

Der Weg sei zudem ein Wunsch der Bevölkerung gewesen, die ins benachbarte Untertherm – eine Katastralgemeinde von Heldenberg im Bezirk Hollabrunn – radeln möchte. Gemeinsam wollen die beiden Kommunen nun einen Zeit- und Finanzplan für das Projekt ausarbeiten. Die Kosten für die Errichtung des Weges, die auch das Land fördert, wollen sich die beiden Gemeinden nämlich teilen.

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