13.04.2021 07:30 |

Viele sind betroffen

Sieben Fragen zu Körper und Wetter

Sie haben Kopfweh, wenn das Wetter umschlägt? Oder eine Narbe, die schmerzt, wenn es kälter wird? Viele reagieren extrem auf Temperaturschwankungen – es gibt sogar Todesfälle! Wir haben steirische Experten gefragt, welche Tipps sie dazu parat haben.

Ist die Wetterfühligkeit eher Einbildung?
Nein – wobei die Psyche eine Rolle spielen kann. Wenn man schon vorher sagt, oje, es wird wieder kalt, dann kann sich das schon so auf die Psyche niederschlagen, dass man depressiv wird. Und sogar körperliche Symptome entwickelt.

Wodurch entsteht die Wetterfühligkeit?
Durch den schnellen Wechsel von Hoch- und Niederdruck. Viele Steirer stecken diesen locker weg, bei vielen kann der Organismus dem aber nicht folgen. Vor allem jetzt, wo es, von den Temperaturen her, innerhalb weniger Tage Frühling/Winter/Sommer ist. Viel Stress und ungesunde Lebensweise können da noch verstärkend wirken.

Wie reagiert der Körper von Wetterfühligen?
Mit Kreislaufschwankungen, Kopfweh. Es gibt Studien, dass es bei Extremschwankungen des Wetters sogar zu gehäuften Herzinfarkten kommt. Die durch Wetterkapriolen ausgelöste Todesrate ist höher als die von allen anderen wetterbedingten Ursachen zusammen (wenn jemand vom Blitz getroffen wurde, durch Hochwasser von der Straße abgekommen ist etc.).

Was nehmen wetterfühlige Menschen wahr?
Die Sferics, das sind elektromagnetische Wellen. Daher kommt auch die Redewendung, dass man das Wetter in den Knochen spürt. Extrem Empfindliche spüren durch Sferics zum Beispiel, wenn in Marokko heftige Gewitter sind!

Was bedeutet Wetterempfindlichkeit?
Wetterfühlige zeigen Symptome, die sich durch Wetterumschwung ergeben. Empfindlich ist, wenn sich Beschwerden, die man ohnehin hat, massiv verstärken.

Warum klagen jetzt so viele über Probleme?
Das ist die logische Reaktion auf die schnellen Wechsel von richtig warm auf richtig kalt. Damit sind nicht wenige vom Organismus her ge- und überfordert.

Kann man Wetterfühligkeit auch austricksen?
Man kann trainieren, besser damit umzugehen. Indem man etwa Regen nicht aus dem Weg geht und sich auch bei schlechtem Wetter viel draußen aufhält.

Christa Blümel
Christa Blümel
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