Kein Sparkurs nötig:

St. Pölten ist die Stadt der Baukräne

Das St. Pöltner Stadtbild ist derzeit vor allem von einem geprägt: Baukräne. Dabei entstehen aber weit mehr als nur neue Wohnungen.

Wer nach St. Pölten kommt, der glaubt wohl nicht, dass sich das Land in der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit befindet. Unzählige Bauprojekte werden derzeit realisiert. „Wir haben das Glück, dass wir trotz Pandemie keinen Sparkurs fahren müssen“, berichtet Bürgermeister Matthias Stadler. So kann die Landeshauptstadt selbst an einer Vielzahl an Projekten festhalten, an denen sie zumindest beteiligt ist. Europaplatz, Kinderkulturlabor, Domplatz, Sturm-19-Park oder Promenade: All das soll heuer entscheidend vorangetrieben werden.

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Wir brauchen gerade in dieser Situation mit den vielen Arbeitslosen und Menschen in Kurzarbeit die Aufträge für die Wirtschaft und insbesondere für die Bauwirtschaft.

Bürgermeister Matthias Stadler

Freilich wird aber gerade auch im Wohnbau-Sektor viel gebaut. 1600 Wohnungen werden aktuell errichtet, weitere 4000 befinden sich in Planung. Für manch einen zu viel, wenngleich die Baubehörde die meisten Projekte der Genossenschaften und privaten Investoren verteidigt. Zentrumsnahe Wohnungen mit kurzen Wegen wie beim Kreisverkehr Stattersdorf oder verdichtete Projekte wie jenes am Karmeliterhof seien positive Beispiele einer gelungenen Stadtplanung.

Zu schnell wachse die Stadt aber nicht: Bei einem Bevölkerungsplus von knapp einem Prozent könne man von „qualitativem Wachstum“ sprechen. Zudem sei man die günstiges Landeshauptstadt bei den Mietpreisen.

Thomas Werth
Thomas Werth
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