Entwarnung

Großparkplatz in Linz-Urfahr wird nicht autofrei

Der Vorstoß von Umweltanwalt Martin Donat, die Parkplätze am Urfahranermarkt-Areal aufzulassen und auf neue Park-and-ride-Anlagen auszulagern, hat eingeschlagen wie eine Bombe: Parteien und Pendler-Initiativen lehnen ein autofreies Jahrmarktgelände ab. Für ÖVP-Chef Erich Watzl bleibt das Areal trotzdem eine "Baustelle".

"Ich kann Entwarnung geben: Die Stadt hat nicht vor, an der Regelung am Urfahraner Jahrmarktgelände etwas zu ändern. Das Parken bleibt auch gebührenfrei", so SPÖ-Verkehrsreferent Klaus Luger. Umweltanwalt Martin Donat brachte in seinen Vorschlägen zur Luftverbesserung in Linz ein, den Parkplatz aufzulassen und den Verkehr auf Pendlerrouten mit neuen Park-and-ride-Anlagen abzufangen.

Als "Anschlag auf die Pendler" sieht Michael Hammer aus Altenberg,  Pendlersprecher der "Mühlviertler Pendlerallianz", den Vorstoß: "Keine Diskussion: Die Pendlerparkplätze am Urfahranermarkt müssen bleiben!"

Der Linzer ÖVP-Vizebürgermeister Erich Watzl begrüßt Donats Denkanstoß, warnt aber vor überzogenen Hoffnungen, wonach Park-and-ride-Anlagen das Jahrmarktgelände entlasten: "Untersuchungen zeigten, dass alleine 26 Prozent der Parkplätze von Linzern belegt werden. Will man den Zustrom auf das Areal eindämmen, muss man auch die Parkplatz-Strukturen in Urfahr überdenken." Eine Baustelle bleibt das Areal für Watzl trotzdem: "Der derzeitige Zustand des Geländes ist einer Donaustadt unwürdig!"

Kronen Zeitung

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Freitag, 07. Mai 2021
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