11.03.2021 07:38 |

Lockdown als Vorwand

Britischer Polizist soll Frau (33) ermordet haben

Der grauenhafte Mordfall einer 33-Jährigen erschüttert Großbritannien. Ein Elite-Polizist soll die junge Frau vergangene Woche unter dem Vorwand, die Lockdown-Regeln zu kontrollieren, genutzt haben, um sie anzusprechen und schließlich zu entführen, berichten britische Medien. Nachdem Leichenteile in einem Waldstück gefunden wurden, wurde der Beamte nun festgenommen.

Noch ist unklar, ob es sich bei den menschlichen Überresten um die 33-jährige Sarah Everard handelt, die am 3. März im Süden Londons verschwunden war. „Wir waren noch nicht in der Lage, die Identität festzustellen. Das wird noch eine beträchtliche Zeit dauern“, erklärte die Ermittlerin Cressida Dick der Presse. „Ich spreche im Namen aller unserer Kollegen, wenn ich sage, dass wir völlig entsetzt sind“, sagte sie nach der Verhaftung des Polizisten Wayne Couzens.

Mit Dienstausweis zum Auto gelockt?
Der 48-jährige verheiratete Verdächtige hat zwei Kinder - auch seine Ehefrau (38) wurde festgenommen. „Eine Hypothese ist, dass er Sarah zum ersten Mal auf der Straße gesehen und sie entführt hat“, so ein Insider laut „Sun“. „Zu diesem Zeitpunkt wird angenommen, dass der Beamte seinen Dienstausweis benutzt hat, um Sarah zu seinem Auto zu locken.“ Es sei vorstellbar, dass Couzens den Lockdown nutzte, um die 33-Jährige anszusprechen, die sich nach dem Besuch einer Freundin zu Fuß auf dem Heimweg befand.

Die Frau wurde gegen 9 Uhr abends von einer Überwachungskamera gefilmt, sie telefonierte  noch mit ihrem Freund, dann verliert sich ihre Spur. Als sie am nächsten Tag nicht zu einem Termin erschien, wurde eine großflächige Suche ausgelöst. Auch die Bevölkerung wurde um Mithilfe gebeten.

Der Polizist soll Veranstaltungen überwacht haben, bei dem Mitglieder aus dem Königshaus anwesend waren. Seine Einheit ist normalerweise beim Westminster-Palast stationiert, so die „Sun".

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