Christian Pewny (FPÖ), Bürgermeister von Radstadt in Salzburg, im „Krone“-Interview über die Impfaktion des Landes und fehlende Kontrollen der Quarantäne-Bescheide.
„Krone“: Herr Pewny, wie wichtig sind diese Impfdosen für Ihre Bewohner?
Christian Pewny: Gerade für die Über-65-Jährigen, die teils sehr schwere Krankheitsverläufe haben, extrem wichtig. Wir bekommen laut Informationen des Landes rund 800 Dosen.
Was passiert mit den übrig gebliebenen Dosen?
Das weiß ich nicht genau. Da die Aktion aber über die Plattform des Landes organisiert wird, denke ich, bekommen wir nur so viele Dosen wie Anmeldungen.
Sind Sie mit der Impfaktion also zufrieden?
Ja, aber das hätte alles viel schneller passieren müssen, nicht erst jetzt. Sonst hat alles gut funktioniert, bis auf ein paar Impfvordrängler, aber die gibt es mittlerweile ja in fast allen Gemeinden.
Wie sieht es mit der Zahl an aktiv Erkrankten aus?
Die ist von 60 auf 57 gesunken, worüber ich froh bin. Ich würde mir aber mehr Einsatz von der Exekutive wünschen, was die Kontrollen angeht.
Wo sollte man verstärkt kontrollieren?
Bei den Absonderungsbescheiden von Infizierten oder Kontaktpersonen. Da weiß man nie, ob die Personen nicht eigentlich noch länger in Quarantäne bleiben müssten.
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